Pressemeldungen

Pressemeldung vom 15.02.2024 (Dt. Tierschutzbund)

Tierschutzgesetz-Novelle ignoriert Katzenleid Deutscher Tierschutzbund fordert bundesweite Kastrationspflicht

Tierschutzpolitik Katzenschutz

Obwohl sich das Leid der Straßenkatzen zu einem der größten unbemerkten Tierschutzprobleme in Deutschland entwickelt hat, sieht der aktuelle Entwurf für ein neues Tierschutzgesetz keine bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen vor. Als Dachverband der Tierschutzvereine und Tierheime übt der Deutsche Tierschutzbund massive Kritik an der Bundesregierung. Die Situation mit mehreren Millionen Straßenkatzen sei dramatisch. Die Kastration und Versorgung der Tiere könnten Tierschutzvereine und Tierheime alleine kaum mehr stemmen.

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Pressemeldung vom 01.02.2024 (Dt. Tierschutzbund)

Kommentar: Runder Tisch zur Lage der Tierheime

Tierschutzpolitik

Nach dem heutigen Spitzengespräch zur Lage der Tierheime auf Einladung der Bundestierschutzbeauftragen Ariane Kari zieht der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Thomas Schröder, eine erste Bilanz:

 „Die politische Ignoranz der letzten Jahre gegenüber dem praktischen Tierschutz ist in einer dramatischen Lage der Tierheime gegipfelt. Wir sind daher dankbar, dass die Bundestierschutzbeauftragte Ariane Kari engagiert das Heft des Handelns in die Hand nimmt. Der Termin heute war ein konstruktiver Auftakt, ein offener und klarer Austausch über Probleme und Verantwortlichkeiten. Es ist gut, dass diese Gespräche intensiv und lösungsorientiert fortgeführt werden.

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Pressemeldung vom 19.01.2024 (Dt. Tierschutzbund)

Zur Grünen Woche in Berlin: Deutscher Tierschutzbund fordert Neustart in der Tierschutz- und Transformationspolitik

Tierschutzpolitik

Zum Start der Grünen Woche in Berlin übt der Deutsche Tierschutzbund Kritik an der Agrarpolitik der Bundesregierung. Bisher gäbe es keinerlei Fortschritte im Tierschutz. Die aktuellen Äußerungen des Bundesfinanzministers, neue Auflagen im Tierschutz seien „unverhältnismäßig“, stünden im Widerspruch zu zum Koalitionsvertrag der Bundesregierung sowie den Empfehlungen der Zukunftskommission Landwirtschaft und der Borchert-Kommission. Zudem müsse auch der Deutsche Bauernverband seinen grundsätzlichen Widerstand gegen Verbesserungen im Tierschutz aufgeben und zu bereits vereinbarten Kompromissen zurückkehren.

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Pressemeldung vom 22.12.2023 (Dt. Tierschutzbund)

Erfolg in Rumänien: Behörden wollen Kastrationspflicht für Hunde und Katzen in Modellprojekt stärken

Tierschutzpolitik Katzen Hunde

Der Deutsche Tierschutzbund und sein Mitgliedsverein Tierhilfe Hoffnung freuen sich über einen wichtigen politischen Erfolg ihres langjährigen gemeinsamen Engagements für Straßentiere in Rumänien: Die rumänischen Veterinärbehörden haben eine Gesetzesänderung auf den Weg gebracht, die die Kastration, Kennzeichnung, Registrierung und Tollwutimpfung von rumänischen Hunden und Katzen durch ihre Besitzer im Landkreis Argeș stärken soll. Zwar besteht bereits eine landesweite Pflicht für Besitzertiere. Diese wird aber bislang kaum umgesetzt. Die Behörden ebnen mit der Änderung den Weg für ein beispielhaftes Modellprojekt, das sich an das tierschutzgerechte Gesamtkonzept für Straßenhunde in Rumänien des Deutschen Tierschutzbundes und der Tierhilfe Hoffnung anlehnt und im Landkreis Argeș erstmals umgesetzt wird. Hier liegt auch das größte Tierheim der Welt, die Smeura, die von der Tierhilfe Hoffnung betrieben wird.

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Pressemeldung vom 19.12.2023 ()

Silvesterfeuerwerk: Böllerverbot statt verängstigte Tiere

Wildtiere Tierschutzpolitik Heimtiere

Zum Jahreswechsel appelliert der Deutsche Tierschutzbund an alle Feiernden, auf das Zünden von Feuerwerkskörpern zu verzichten. Als Mitglied eines von der Deutschen Umwelthilfe (DHU) initiierten Aktionsbündnisses unterstützt der Deutsche Tierschutzbund zusammen mit seinem Haustierregister FINDEFIX zudem die Forderung nach einem bundesweiten Böllerverbot an Silvester. Tierhaltern gibt der Verband Tipps, wie Haustiere gut über den Jahreswechsel kommen. Die oftmals schon Tage vor dem 31. Dezember gezündeten Raketen und Knaller lösen bei vielen Tieren Stress und Angst aus.

 

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Pressemeldung vom 13.12.2023 (Dt. Tierschutzbund)

Bundesregierung legt Tierschutzbericht vor: „Ein Totalversagen“

Tierschutzpolitik

Alle vier Jahre zieht die Bundesregierung Bilanz zum Thema Tierschutz und kommt damit einer Verpflichtung aus dem Tierschutzgesetz nach. Zum 14. Tierschutzbericht, den das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) heute vorgelegt hat, kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes:

„Wir hätten heute gerne eine Bilanz von zwei Jahren Tierschutzpolitik der Bundesregierung gezogen. Aber da es bisher keine Tierschutzpolitik gab, können wir auch keine Bilanz ziehen.

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Pressemeldung vom 08.12.2023 (Dt. Tierschutzbund)

Kein Verbot für Pelzfarmen in Europa absehbar: EU-Kommission ignoriert Willen der Bürger

Tierschutzpolitik Pelz

Anstatt ein Verbot der Pelztierzucht und der Vermarktung von Pelz in der EU konsequent anzugehen, hat die EU-Kommission gestern entschieden, zunächst weitere Untersuchungen über Pelzfarmen durchführen zu lassen – und damit eine Entscheidung über ein mögliches Ende der Farmen bis mindestens 2026 aufgeschoben. Der Deutsche Tierschutzbund zeigt sich fassungslos: Die Kommission ignoriere damit nicht nur alle lange bekannten Argumente gegen die Pelzindustrie, sondern auch den klaren Wunsch von mindestens 1,5 Millionen Bürgern, die sich im März mit der Europäischen Bürgerinitiative (EBI) Fur Free Europe (Pelzfreies Europa) für ein Ende der grausamen Praxis von Pelztierzucht und –handel ausgesprochen hatten.

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Pressemeldung vom 30.11.2023 (Dt. Tierschutzbund)

Umfrage: Landbevölkerung spricht sich für Wolfsschutz aus

Wildtiere Tierschutzpolitik
„Politik muss sich von Fakten, nicht Panikmache leiten lassen“ fordern Deutscher Tierschutzbund und Humane Society International/Europe zur UMK

Anlässlich der Umweltministerkonferenz (UMK), die gerade in Münster tagt, verweisen der Deutsche Tierschutzbund und die Humane Society International/Europe (HSI) auf die aktuellen Ergebnisse einer Umfrage der Eurogroup for Animals, die sich mit der Einstellung von Menschen im ländlichen Raum zu großen Beutegreifern befasst. In Deutschland befürworten Menschen in ländlichen Gebieten demnach nicht nur den Schutz der Natur im Allgemeinen, sondern auch den Schutz von Wölfen im Speziellen. Die Umfrage bezog neben Deutschland 10.000 Bewohner ländlicher Regionen aus neun weiteren EU-Staaten ein und zeigt, dass auch auf EU-Ebene eine überwältigende Mehrheit der Meinung ist, dass große Beutegreifer wie Wölfe eine grundsätzliche Daseinsberechtigung haben und streng geschützt bleiben sollten.

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Pressemeldung vom 21.11.2023 (Dt. Tierschutzbund)

Zwei Jahre Koalitionsvertrag: Leere Versprechungen und mangelnde Fortschritte im Tierschutz

Tierschutzpolitik

Der Deutsche Tierschutzbund kritisiert, dass sich der Koalitionsvertrag der Bundesregierung in den vergangenen zwei Jahren als eine Sammlung leerer Versprechungen entpuppt hat. Der Koalitionsvertrag, der mit zahlreichen Tierschutz-Versprechen so viele Ankündigungen in diesem Bereich enthält wie nie zuvor, wurde am 24. November 2021 veröffentlicht. Außer der Ernennung einer Bundestierschutzbeauftragten ist jedoch zwei Jahre später nichts passiert.

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Pressemeldung vom 08.11.2023 (Dt. Tierschutzbund)

Novellierung des Tierschutzgesetzes

Tierschutzpolitik

„Herr Scholz, mögen Sie keine Tiere?“ - Regierung verspielt historische Chance auf mehr Tierschutz

 

Weil auch nach über zwei Jahren Ampelkoalition noch immer vollkommen ungewiss ist, wann und wie die Bundesregierung die im Koalitionsvertrag angekündigte Neuerung des Tierschutzgesetzes und weitere drängende Tierschutzvorhaben angehen will, schlägt der Deutsche Tierschutzbund Alarm. Die Zeit der aktuellen Legislaturperiode werde knapp und der Kanzler mit der von ihm geführten Regierung verspiele gerade die einmalige Chance, endlich ein Tierschutzgesetz aufzusetzen, das diesen Namen auch verdient und dem Staatsziel Tierschutz im Grundgesetz gerecht wird.

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Pressemeldung vom 23.10.2023 (Landesverband Bayern)

Mitgliederversammlung des Deutschen Tierschutzbund, Landesverband Bayern e.V.

Tierschutzpolitik Tierheime

Ilona Wojahn als Präsidentin im Amt bestätigt

Auf der Mitgliederversammlung des Deutschen Tierschutzbundes, Landesverband Bayern e.V. am vergangenen Wochenende in der Akademie für Tierschutz, Neubiberg, wurde Ilona Wojahn aus Dingolfing durch die Delegierten der Mitgliedsvereine als Präsidentin wiedergewählt. Sie gehört seit 2010 dem Präsidium an. Als Vizepräsident wurde Wolfgang Friedl aus Fuchsstadt bestätigt. Zur neuen Vizepräsidentin wählten die Delegierten Johanna Ecker-Schotte, Vorsitzende des Tierschutzvereins Tegernseer Tal e.V.

Die bisherige Vizepräsidentin Tessy Lödermann aus Garmisch-Partenkirchen stellte sich nach über 30 Jahren aktiven Engagements im Landesverband nicht wieder zur Wahl. Auch Marion Friedl, seit 35 Jahren Präsidiumsmitglied und Gründerin der Bayerischen Tierschutzjugend, kandidierte nicht wieder. Tessy Lödermann und Marion Friedl wurden von der Mitgliederversammlung zu Ehrenvizepräsidentinnen ernannt. Beiden wurde für ihren langjährigen, unermüdlichen Einsatz im Tierschutz zum Wohl unserer Mitgeschöpfe die Goldene Ehrennadel des Deutschen Tierschutzbundes e.V. verliehen.

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Pressemeldung vom 28.09.2023 (Dt. Tierschutzbund)

Deutscher Tierschutzbund protestiert vor Kanzleramt

Tierschutzpolitik Tierheime

Welttierschutztag unter dem Motto „Staatsziel Tierschutz verpflichtet!“

Mit Blick auf den Welttierschutztag am 4. Oktober hat der Deutsche Tierschutzbund heute in Berlin vor dem Kanzleramt protestiert, um auf die dramatische Lage der Tierheime aufmerksam zu machen. Unterstützt wurde der Dachverband der Tierheime dabei von Vertretern mehrerer Landestierschutzverbände und Tierschutzvereine. Der Deutsche Tierschutzbund stellt den diesjährigen Welttierschutztag unter das Motto „Staatsziel Tierschutz verpflichtet!“

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Pressemeldung vom 07.08.2023 (Dt. Tierschutzbund)

Katzenjammer ohne Ende in Bayerns Tierheimen Tierschützer fordern Unterstützung der Politik

Tierschutzpolitik Katzenschutz Katzen

Der morgige Weltkatzentag ist für die Tierheime und viele Katzen in Bayern kein Anlass zum Feiern. Alle Jahre wieder, besonders in den Sommer- und Herbstmonaten, wird das Katzenelend deutlich sichtbar. Die Aufnahmekapazitäten der Tierheime sind erschöpft, Pflegestellen besetzt. Manche Tierheime müssen bereits über Aufnahmestopp für Katzen nachdenken. Ungeplanter Katzennachwuchs, nicht gekennzeichnete Fundkatzen, ausgeuferte Haltungen, trächtige Katzenmütter, kranke und verwaiste Katzenbabys, verwahrloste Tiere, ausgesetzte Katzen, es ist ein Fass ohne Boden. Und immer sollen die Tierheime helfen und müssen Katzen aufnehmen. Ein großes Problem stellen auch verwilderte Populationen dar. Es häufen sich in den Tierheimen zudem Anfragen, ältere und kranke Tiere aufzunehmen, weil man sich die Tierarztkosten nicht mehr leisten kann.

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Pressemeldung vom 28.04.2023 (Dt. Tierschutzbund)

Klientelpolitik und Panikmache in Debatte um Wolfsabschüsse

Tierschutzpolitik Jagd

„EU-Recht gilt auch für Bayern und Markus Söder“

Der Deutsche Tierschutzbund und sein Landesverband Bayern kritisieren, dass in der aktuellen Debatte um den Wolf Klientelpolitik und Panikmache betrieben werden, anstatt sich auf zielorientierte Lösungen zu fokussieren. So beschloss die Bayerische Staatsregierung eine Verordnung zum schnelleren Abschuss von Wölfen – anstatt den notwendigen Herdenschutz voranzubringen. Im Bundestag wurden zwei Anträge der Opposition – von CDU/CSU sowie der AfD – gerade erst abgelehnt, die u.a. eine Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht und eine Regulierung von Wolfsbeständen vorsahen.

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Pressemeldung vom 22.02.2023 (Dt. Tierschutzbund)

Deutscher Tierschutzbund fordert Verbot von Tiertransporten per Schiff

Tierschutzpolitik Landwirtschaft / Nutztiere
Neue Vorgaben der EU ignorieren die Probleme

Neue Vorgaben für Schiffstransporte von lebenden Tieren in Länder außerhalb Europas, wie sie die EU vorsieht, sind aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes unzureichend. Der Verband kritisiert, dass die vor Kurzem beschlossene Durchführungsverordnung lediglich minimale Verbesserungen vorsieht und fordert weiter ein grundsätzliches Verbot der Transporte.

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Pressemeldung vom 30.01.2023 (Dt. Tierschutzbund)

EU-Agrarminister uneins - Deutscher Tierschutzbund befürchtet Fortführung von Tiertransporten in Drittstaaten außerhalb Europas

Tierschutzpolitik Landwirtschaft / Nutztiere

Nach der heutigen Sitzung des EU-Rats für Landwirtschaft und Fischerei („Agrifish-Rat“) blickt der Deutsche Tierschutzbund mit Sorge auf die politischen Entwicklungen, die Lebendtiertransporte in Drittstaaten betreffen. Ein von der portugiesischen Delegation vorgestelltes Papier, das für eine Weiterführung der tierquälerischen Transporte wirbt und sich gegen jedwede Einschränkung ausspricht, erhielt eine breite Unterstützung von anderen EU-Mitgliedstaaten. Lediglich fünf Staaten, darunter Deutschland, sprachen sich explizit gegen das Papier und für Beschränkungen bzw. ein Verbot von Tiertransporten in Drittstaaten, wie nach Ägypten oder Marokko, aus.

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Pressemeldung vom 14.12.2022 (Dt. Tierschutzbund)

Erste Lesung zum Tierhaltungskennzeichnungsgesetz

Tierschutzpolitik

Deutscher Tierschutzbund: Aus dem Tierhaltungskennzeichen muss ein Instrument für mehr Tierschutz werden

Zum Beginn des Parlamentarischen Verfahrens für ein staatliches Tierhaltungskennzeichnungsgesetz fordert der Deutsche Tierschutzbund, den vorliegenden Entwurf auf links zu drehen.

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Pressemeldung vom 21.06.2022 (Landesverband Bayern)

Alle Tiere brauchen Schutz! 65 Jahre Deutscher Tierschutzbund, Landesverband Bayern e.V. Mitgliederversammlung mit Festakt in München

Tierschutzpolitik Tierheime Katzenschutz Landwirtschaft / Nutztiere

Mitte der 50er Jahre wurde der „Landesverband Bayerischer Tierschutzvereine“ mit damals 15 Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen und mit seiner Eintragung ins Vereinsregister 1956 rechtsfähig. Heute gehören dem Verband 114 Mitgliedsvereine mit ca. 85 vereinseigenen Tierheimen in Bayern an. 65 Jahre organisierter Tierschutz im Freistaat waren Anlass für Rückschau, Bilanz und Blick in die Zukunft. An der pandemiebedingt aus dem letzten Jahr verschobenen, festlichen Mitgliederversammlung, die musikalisch von den Nymphenburger Streichersolisten unter der künstlerischen Leitung von Angelika Lichtenstern umrahmt wurde, konnten die Delegierten zahlreiche Ehrengäste aus Behörden, Politik und vom Dachverband begrüßen.

Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, hob in seinem Grußwort die großen Leistungen der Mitgliedsvereine im täglichen Einsatz für das Wohl der Tiere hervor und dankte für die gute Zusammenarbeit zwischen Bundes- und Landesverband

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Pressemeldung vom 16.12.2021 (Dt. Tierschutzbund)

Appell an Landestierschutzminister: Ausnahmevorschrift für Diensthunde verhindern!

Tierschutzpolitik Hunde

Anlässlich der Bundesratssitzung am Freitag appellieren der Deutsche Tierschutzbund und seine 16 Landesverbände an die Tierschutzminister, einem kurzfristig durch das Land Niedersachsen eingebrachten Entwurf zur Änderung des Tierschutzgesetzes nicht zuzustimmen. Der Entwurf sieht vor, Diensthunde durch eine Ausnahmevorschrift mit Strafreizen und Hilfsmitteln wie Stachelhalsbändern ausbilden zu dürfen. Mit der Änderung der Tierschutz-Hundeverordnung ist es ab Januar verboten, Stachelhalsbänder und andere für Hunde schmerzhafte Mittel einzusetzen. Aus Sicht der Tierschützer würde mit einer Ausnahme für Diensthunde gegen das Tierschutzgesetz verstoßen.

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Pressemeldung vom 24.11.2021 (Dt. Tierschutzbund)

Deutscher Tierschutzbund zum Koalitionsvertrag: Große Chance für den Tierschutz

Tierschutzpolitik

Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt die im Koalitionsvertrag vereinbarten Tierschutzpläne der Ampel-Koalition ausdrücklich. Zwanzig Jahre nach der Einführung des Staatsziels Tierschutz scheint die zukünftige Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP die seit Jahren überfälligen Verbesserungen im Tierschutz nun angehen zu wollen. An welchen Stellschrauben im Tierschutz die neue Regierung dringend ansetzen muss, hatte der Deutsche Tierschutzbund in den letzten Wochen und Monaten im Rahmen seiner Bundestagswahlkampagne „Mein Schicksal – Deine Wahl“ klargestellt.

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Pressemeldung vom 08.11.2021 (Dt. Tierschutzbund)

Führende Tierschutzorganisationen Deutschlands fordern Tierschutzwende von zukünftiger Regierung - Kein Koalitionsvertrag ohne Tierschutz!

Tierschutzpolitik

Tierschützer der sechs größten deutschen Tierschutzorganisationen fordern die verhandelnden Politiker von SPD, FDP und Bündnis 90/DIE GRÜNEN auf, das Staatsziel Tierschutz gewissenhaft anzugehen. Mit einer gemeinsamen Aktion appellierten heute insgesamt rund 20 Aktivisten vom Deutschen Tierschutzbund, der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, dem Bundesverband Tierschutz, Menschen für Tierrechte sowie PROVIEH und VIER PFOTEN vor dem Paul-Löbe-Haus an die verhandelnden Politiker, das Thema Tierschutz fokussiert und priorisiert im Koalitionsvertrag zu behandeln.

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Pressemeldung vom 03.10.2021 (Landesverband Bayern)

Welttierschutztag

Tierschutzpolitik

Am 4. Oktober begehen Tierschützerinnen und Tierschützer weltweit den Welttierschutztag im Andenken an den Heiligen Franziskus von Assisi. Auch in Deutschland gibt es leider im Bereich Tierschutz unzählige „Baustellen“.

Der Welttierschutztag am 4. Oktober steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Bundestagswahl. Unter dem Motto „Jetzt mehr Tierschutz!“ richten der Deutsche Tierschutzbund und seine 740 Mitgliedsvereine ihre tierschutzpolitischen Forderungen an die potentiellen Koalitionäre.

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Pressemeldung vom 29.09.2021 (Dt. Tierschutzbund)

Welttierschutztag (4.10.) nach der Bundestagswahl

Tierschutzpolitik

Es braucht endlich eine Tierschutz-Koalition

Der Welttierschutztag am 4. Oktober steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Bundestagswahl. Unter dem Motto „Jetzt mehr Tierschutz!“ richten der Deutsche Tierschutzbund und seine 740 Mitgliedsvereine ihre tierschutzpolitischen Forderungen an die potentiellen Koalitionäre.

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Pressemeldung vom 18.09.2021 ()

Mitgliederversammlung des Deutschen Tierschutzbundes: „Höhere Priorität für Tierschutz und Tierrettung“

Tierschutzpolitik

Mit einer Resolution fordert die heute in Bonn tagende Mitgliedersammlung des Deutschen Tierschutzbundes die nächste Bundesregierung auf, das Staatsziel Tierschutz endlich umzusetzen. Zu den notwendigen Maßnahmen zählten u.a. eine Stabsstelle Tierschutz im Kanzleramt, mehr finanzielle Unterstützung für Tierheime und ein wirksamerer Schutz von Tieren in der Landwirtschaft. In drei weiteren Resolutionen fordern die Tierschützer ein sofortiges Verbot des Onlinehandels mit Tieren, besseren Brandschutz für Tiere in Stallanlagen und die Berücksichtigung von Tierschutz und Tierrettung im Katastrophenfall mit höherer Priorität als bisher.berücksichtigt werden, so die Tierschützer.

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Pressemeldung vom 26.08.2021 (Dt. Tierschutzbund)

Tierschutz-Versprechen der Parteien: Deutscher Tierschutzbund nimmt Wahlprogramme unter die Lupe

Tierschutzpolitik

Im Rahmen seiner aktuellen Bundestagswahl-Kampagne „Mein Schicksal – Deine Wahl“ hat der Deutsche Tierschutzbund die Wahlprogramme von neun Parteien unter die Lupe genommen. Über die Website www.2021-tierschutz-wählen.de ist für Tierfreunde nun ersichtlich, welche Rolle der Tierschutz in den Programmen spielt. Ergänzt werden diese Informationen weiterhin durch den umfassenden Tierschutzcheck, der aufdeckt, welche ihrer Tierschutz-Versprechen die im Bundestag vertretenen Parteien in der letzten Legislaturperiode auch tatsächlich gehalten haben.

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Pressemeldung vom 19.05.2021 (Dt. Tierschutzbund)

Bundestag entscheidet über Änderung des Tierschutzgesetzes: Schutz von Versuchstieren in weiter Ferne

Tierschutzpolitik Tierversuche

Um Versuchstiere besser zu schützen, stimmt der Bundestag morgen über einen Gesetzentwurf zur Änderung des Tierschutzgesetzes ab. Der Bundesrat muss dem Gesetz im Anschluss ebenfalls zustimmen. Der Deutsche Tierschutzbund kritisiert die geplanten Änderungen als absolut unzureichend. Tierversuche in Deutschland würden auch in Zukunft nicht ausreichend kontrolliert werden. Die von der EU geforderte Angleichung an europäisches Recht wird damit aus Sicht der Tierschützer erneut nicht erreicht. Möglichkeiten, um Tierversuche über die EU-Mindestvorgaben hinaus einzuschränken, bleiben ungenutzt.

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Pressemeldung vom 12.05.2021 (Dt. Tierschutzbund)

Trotz Erlass: Tiertransport nach Marokko findet statt

Tierschutzpolitik Landwirtschaft / Nutztiere

Tierschutzbund fordert Klöckner zum Handeln auf

Nachdem das Verwaltungsgericht in Oldenburg am Montagabend entschied, dass ein Transport von rund 300 Rindern nach Marokko nun doch abgefertigt werden muss, fordert der Deutsche Tierschutzbund Bundeslandwirtschaftsministerium Julia Klöckner zum sofortigen Handeln auf. Der Gewissenlosigkeit der Züchter und Transporteure gehöre endlich Einhalt geboten. Zwar sprach sich die niedersächsische Agrarministerin Barbara Otte-Kinast nach einem Appell des Tierschutzbundes und seiner Landesverbände in Niedersachsen und Bayern für einen Transportstopp aus. Aber das Transportunternehmen klagte, das Verwaltungsgericht gab der Klage statt. Der Transport muss stattfinden.

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Pressemeldung vom 29.04.2021 (Landesverband Bayern)

Bayerns Tierheime am Limit

Illegale Transporte Tierschutzpolitik Tierheime

Aufgriff illegaler Tiertransporte erreicht durch Seuchengefahr neue Dimensionen

Das Notfallhandy des Bayerischen Landestierschutzverbandes klingelt seit Wochen mehrmals wöchentlich und zumeist an den Wochenenden, wenn dringend Tiere aus illegalen Tiertransporten in Quarantäne untergebracht werden müssen. Die Aufgriffe erfolgen längst nicht mehr im Grenzbereich, sondern auch auf Rastplätzen und bei Zufallskontrollen im Land. e.V.

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Pressemeldung vom 26.04.2021 (Dt. Tierschutzbund)

„Mein Schicksal – Deine Wahl“

Tierschutzpolitik

Tierschutzbund startet Kampagne zur Bundestagswahl

Anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl startet der Deutsche Tierschutzbund heute seine neue Kampagne „Mein Schicksal - Deine Wahl“. Der Verband möchte damit alle, denen die Zukunft der Tiere am Herzen liegt, motivieren, am 26. September zu wählen. Auf der Website www.2021-tierschutz-wählen.de stellt der Verband umfangreiche Informationen bereit, die bei einer Entscheidung aus der Sicht des Tierschutzes berücksichtigt werden können. Herzstück ist ein umfassender Tierschutzcheck, der unter die Lupe nimmt, welche Tierschutz-Vorhaben die im Bundestag vertretenen Parteien in den letzten vier Jahren tatsächlich umgesetzt haben – und welche Versprechen nicht eingehalten wurden.

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