Pressemeldungen

Pressemeldung vom 28.12.2023 (Landesverband Bayern)

Tierschützer fordern Verzicht auf Feuerwerk zum Jahreswechsel

Wildtiere Katzen Hunde Landwirtschaft / Nutztiere

Kaum sind die besinnlichen Weihnachtstage vergangen, startet in den Geschäften der Run auf Raketen und Böller. Millionen von Euro werden allein in Deutschland in Form von Feuerwerkskörpern buchstäblich verbrannt. Leider sind private Feuerwerke nach wie vor zugelassen und offenbar auch in Zeiten der Inflation ein Riesengeschäft für die Pyrotechnik-Branche.

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Pressemeldung vom 22.12.2023 (Dt. Tierschutzbund)

Erfolg in Rumänien: Behörden wollen Kastrationspflicht für Hunde und Katzen in Modellprojekt stärken

Tierschutzpolitik Katzen Hunde

Der Deutsche Tierschutzbund und sein Mitgliedsverein Tierhilfe Hoffnung freuen sich über einen wichtigen politischen Erfolg ihres langjährigen gemeinsamen Engagements für Straßentiere in Rumänien: Die rumänischen Veterinärbehörden haben eine Gesetzesänderung auf den Weg gebracht, die die Kastration, Kennzeichnung, Registrierung und Tollwutimpfung von rumänischen Hunden und Katzen durch ihre Besitzer im Landkreis Argeș stärken soll. Zwar besteht bereits eine landesweite Pflicht für Besitzertiere. Diese wird aber bislang kaum umgesetzt. Die Behörden ebnen mit der Änderung den Weg für ein beispielhaftes Modellprojekt, das sich an das tierschutzgerechte Gesamtkonzept für Straßenhunde in Rumänien des Deutschen Tierschutzbundes und der Tierhilfe Hoffnung anlehnt und im Landkreis Argeș erstmals umgesetzt wird. Hier liegt auch das größte Tierheim der Welt, die Smeura, die von der Tierhilfe Hoffnung betrieben wird.

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Pressemeldung vom 13.12.2023 (Landesverband Bayern)

Kein Tierleid zum Fest des Friedens und der Liebe

Illegale Transporte Katzen Hunde Vegbetarismus Pelz

Weihnachten steht vor der Tür. Man feiert in der Familie oder genießt die freien Tage mit Freunden. Das Festessen und die Geschenke spielen oft eine wichtige traditionelle Rolle. Gerade an Weihnachten sollten wir jedoch auf keinen Fall unsere Mitgeschöpfe vergessen. Für Gänse und Rehe, die für den Weihnachtsbraten ihr Leben lassen müssen oder Schweine, die als Würstchen zum Kartoffelsalat enden, ist es bestimmt kein Fest der Liebe. Dabei gibt es inzwischen so viele wirklich schmackhafte Gerichte, die einen tierleidfreien Gaumenschmaus versprechen. Das gilt auch für vegane selbstgebackene Plätzchen und Süßigkeiten für den bunten Teller.

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Pressemeldung vom 12.12.2023 (Dt. Tierschutzbund)

EU regelt erstmals Gesetzgebung zu Hunden und Katzen

Illegale Transporte Katzen Hunde

Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt den ersten Gesetzesentwurf für den Schutz von Hunden und Katzen auf EU-Ebene. Die EU-Kommission schlägt darin u.a. Maßnahmen vor, um die Rückverfolgbarkeit von Hunden und Katzen zu gewährleisten und den Onlinehandel mit diesen Tieren zu regulieren. Zudem legt sie länderübergreifende Mindeststandards für Züchter, Tierheime und Tierhandlungen fest. Der Deutsche Tierschutzbund wertet den Entwurf als Lichtblick im Kampf gegen den illegalen Heimtierhandel und als wichtige Entlastung für die Tierheime.

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Pressemeldung vom 05.12.2023 (Dt. Tierschutzbund)

Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke

Katzen Hunde Heimtiere

Obwohl ein tierischer Freund wie ein Kaninchen oder ein Hunde- bzw. Katzenwelpe vor allem bei vielen Kindern ganz oben auf den Wunschzetteln steht, weist der Deutsche Tierschutzbund eindringlich darauf hin, dass Tiere sich nicht als Weihnachtsgeschenk eignen. Mit ihnen geht eine große Verantwortung einher und sie lassen sich nicht nach Belieben zur Seite legen, sobald man „genug von ihnen hat“. Wenn die Aufnahme eines Tieres nicht gut durchdacht war und der Halter sich zunehmend mit den tatsächlichen Ansprüchen und Bedürfnissen des Tieres konfrontiert sieht, führt dies häufig dazu, dass diese Tiere in den ohnehin schon überfüllten Tierheimen landen. Der Deutsche Tierschutzbund empfiehlt daher, sich gründlich und vor allem gemeinsam auf ein mögliches neues Familienmitglied vorzubereiten. Der erste Weg sollte bei der Entscheidung für ein Haustier stets ins Tierheim führen.

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Pressemeldung vom 07.08.2023 (Dt. Tierschutzbund)

Katzenjammer ohne Ende in Bayerns Tierheimen Tierschützer fordern Unterstützung der Politik

Tierschutzpolitik Katzenschutz Katzen

Der morgige Weltkatzentag ist für die Tierheime und viele Katzen in Bayern kein Anlass zum Feiern. Alle Jahre wieder, besonders in den Sommer- und Herbstmonaten, wird das Katzenelend deutlich sichtbar. Die Aufnahmekapazitäten der Tierheime sind erschöpft, Pflegestellen besetzt. Manche Tierheime müssen bereits über Aufnahmestopp für Katzen nachdenken. Ungeplanter Katzennachwuchs, nicht gekennzeichnete Fundkatzen, ausgeuferte Haltungen, trächtige Katzenmütter, kranke und verwaiste Katzenbabys, verwahrloste Tiere, ausgesetzte Katzen, es ist ein Fass ohne Boden. Und immer sollen die Tierheime helfen und müssen Katzen aufnehmen. Ein großes Problem stellen auch verwilderte Populationen dar. Es häufen sich in den Tierheimen zudem Anfragen, ältere und kranke Tiere aufzunehmen, weil man sich die Tierarztkosten nicht mehr leisten kann.

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Pressemeldung vom 06.08.2022 (Landesverband Bayern)

Weltkatzentag - Forderung einer bayernweiten Katzenschutzverordnung

Tierheime Katzenschutz Katzen

Es ist leider ein seit vielen Jahren immer wiederkehrendes Problem. Eine regelrechte Katzenflut überrollt die Tierheime. Unzählige verwaiste Katzenbabys, ganze Katzenfamilien, tragende Katzenmütter, aber auch ältere und kranke Tiere müssen Tag für Tag in Bayerns Tierheimen aufgenommen werden. Die Kapazitäten sind ausgeschöpft, manche Tierheime stehen kurz vor dem Aufnahmestopp oder haben ihn bereits verhängt. All diese Tiere sind das Ergebnis unkontrollierter Vermehrung freilebender, zum Teil verwilderter Katzen, die sich untereinander oder mit nicht kastrierten Freigängern verantwortungsloser Katzenhalter verpaaren. Nicht selten sind die Tiere unterernährt, vom täglichen Existenzkampf gezeichnet. Sie leiden unter Parasiten, schwerem Katzenschnupfen und Inzucht trägt ebenfalls zu gesundheitlichen Problemen bei. Lange Verweilzeiten in den Tierheimen bis die Tiere gesund und vermittelbar sind, belasten die Tierheime und sind zudem verbunden mit hohen Tierarztkosten.

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Pressemeldung vom 16.12.2021 (Landesverband Bayern)

Bayerische Tierschützer appellieren: Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke

Katzen Hunde Heimtiere

In vielen Familien steht ein Tier auf dem Wunschzettel der Kinder. Der Deutsche Tierschutzbund, Landesverband Bayern e.V. warnt jedoch davor, diesen Wunsch an Weihnachten zu erfüllen. Tiere sind Lebewesen, die man nicht einfach umtauschen oder zurückgeben kann, wenn das Geschenk nicht mehr gefällt oder Schmutz, Arbeit und zusätzliche Kosten verursacht, etwa für Futter und Tierarzt. Auch von gut gemeinten tierischen Überraschungsgeschenken sollte Abstand genommen werden. Die Entscheidung für ein Tier muss gut überlegt und vom künftigen Halter getroffen werden, denn man übernimmt Verantwortung für das ganze Leben des Tieres.

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Pressemeldung vom 29.11.2021 (Dt. Tierschutzbund)

Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke

Katzen Hunde Heimtiere

Der Deutsche Tierschutzbund warnt davor, Tiere leichtfertig zu Weihnachten zu verschenken. Die Coronakrise habe bereits einen Haustierboom verursacht, in dessen Folge viele Tierheime mit vermehrten Abgaben nicht mehr gewollter Tiere zu kämpfen haben. Tierkäufe über das Internet befeuern zudem den illegalen Welpenhandel.

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Pressemeldung vom 08.11.2021 (Dt. Tierschutzbund)

Katzenschwemme in Tierheimen

Katzen

Die dem Deutschen Tierschutzbund angeschlossenen Tierheime werden aktuell von einer Flut an Katzen überschwemmt. Darunter sind viele Jungtiere. Der Großteil der Katzen kommt als Fundtiere ins Tierheim.

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Pressemeldung vom 10.05.2021 (Dt. Tierschutzbund)

Auswertung zum illegalen Heimtierhandel 2020

Illegale Transporte Tierheime Katzen Hunde

Dramatischer Anstieg illegal gehandelter Tiere durch Corona - Tierschutzbund stellt düstere Prognose für 2021

Die gestiegene Nachfrage nach Haustieren hat den illegalen Welpenhandel im Corona-Jahr 2020 dramatisch angekurbelt - und ein Ende des Aufwärtstrends ist nicht in Sicht. Das bestätigt die finale Auswertung der Fälle illegalen Heimtierhandels des Deutschen Tierschutzbunds für das vergangene Jahr. Der Ausblick auf 2021 lässt dabei Schlimmes erahnen: Allein von Januar bis Ende März wurden mit 112 Fällen und fast 800 betroffenen Tieren schon knapp zwei Drittel der Fälle des gesamten letzten Jahres verzeichnet. Dabei hatte sich schon 2020 die Zahl der vom illegalen Handel betroffenen Hunde im Vergleich zu 2019 fast verdreifacht, die Zahl der gehandelten Katzen sogar versechsfacht. Insgesamt wurden 172 Fälle bekannt. Die Tierschützer weisen darauf hin, dass es sich bei den bekannt gewordenen Fällen nur um die Spitze des Eisbergs handelt.

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