Pressemeldungen

Pressemeldung vom 10.04.2026 ()

Neue Studie: Jagd auf Fuchs und Co. teuer und wirkungslos - Deutscher Tierschutzbund ruft zum Umdenken auf

Jagd

Eine aktuelle Untersuchung der Pariser Universität Sorbonne* zeigt erstmals umfassend: Die massenhafte Jagd auf heimische Wildtiere wie Füchse, Marder oder Rabenvögel ist nicht nur sehr kostspielig, sondern sowohl als Mittel der Bestandsregulierung als auch zur Vermeidung von Schäden wirkungslos und ökonomisch ineffizient. Vielmehr scheinen die Tötungen zerstörerisch in wichtige Öko-Prozesse einzugreifen. Der Deutsche Tierschutzbund bewertet die französische Studie als wegweisende Analyse, die der Argumentation der Jägerschaft auch hierzulande jegliche Grundlage entzieht. Der Verband ruft zum Umdenken im Umgang mit Wildtieren auf: Statt pauschaler Bejagung brauche es ein umfassendes evidenzbasiertes Wildtiermanagement unter Einbezug ökologischer, finanzieller und ethischer Aspekte, das auf Prävention und Vergrämung setze.

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Pressemeldung vom 14.01.2026 (Dt. Tierschutzbund)

Regierung nimmt Wolfswelpen ins Visier Deutscher Tierschutzbund: „Anstandslose Symbolpolitik statt echte Lösungen - Angst scheint lauter als Fakten

Jagd Tierschutzpolitik Wildtiere

Der Bundestag diskutiert heute die Aufnahme des Wolfs ins Bundesjagdgesetz. Mit dem vorliegenden Entwurf will das Kabinett nicht nur die Jagd auf die geschützten Tiere in Deutschland legalisieren, sondern insbesondere auch die gezielte Tötung von Wolfswelpen zulassen. Der Deutsche Tierschutzbund zeigt sich entsetzt: Statt erprobter Lösungen für ein langfristig gutes Zusammenleben zu stärken, setze die Regierung auf Angstrhetorik und Symbolpolitik. Der Abschuss von Jungtieren sei ethisch inakzeptabel.

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Pressemeldung vom 16.12.2025 (Dt. Tierschutzbund)

Novellierung des Jagdgesetzes: Tierschutzbund warnt vor rechtswidriger Aufweichung des Wolfsschutzes

Jagd Tierschutzpolitik Wildtiere

Anlässlich der geplanten Beratung zur Novellierung des Bundesjagdgesetzes und des Bundesnaturschutzgesetzes im Bundeskabinett am 17. Dezember warnt der Deutsche Tierschutzbund eindringlich vor einer Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht. Der diskutierte Gesetzentwurf widerspricht zudem nach Einschätzung des Verbands in zentralen Punkten dem geltenden europäischen Artenschutzrecht.

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Pressemeldung vom 26.09.2024 ()

EU-Länder wollen Schutzstatus des Wolfs senken

Jagd Wildtiere

Deutscher Tierschutzbund kritisiert Bundesregierung: „Mehr Abschüsse schützen Weidetiere nicht!“

Nachdem die EU-Länder sich mehrheitlich dafür ausgesprochen haben, den Schutzstatus des Wolfs im Rahmen der Berner Konvention senken zu wollen und damit die Jagd auf Wölfe zu vereinfachen, übt der Deutsche Tierschutzbund deutliche Kritik an der Positionierung Deutschlands. Nur durch eine grundlegende Kursänderung der deutschen Bundesregierung kam die Mehrheit zustande. Die Tierschützer mahnen, dass die EU so nun genau den falschen Weg einschlage: Nicht mehr Abschüsse, sondern sinnvolle Herdenschutzmaßnahmen seien der Schlüssel zu einer langfristigen Koexistenz von Weidetieren, Wolf und Mensch.

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Pressemeldung vom 28.04.2023 (Dt. Tierschutzbund)

Klientelpolitik und Panikmache in Debatte um Wolfsabschüsse

Jagd Tierschutzpolitik

„EU-Recht gilt auch für Bayern und Markus Söder“

Der Deutsche Tierschutzbund und sein Landesverband Bayern kritisieren, dass in der aktuellen Debatte um den Wolf Klientelpolitik und Panikmache betrieben werden, anstatt sich auf zielorientierte Lösungen zu fokussieren. So beschloss die Bayerische Staatsregierung eine Verordnung zum schnelleren Abschuss von Wölfen – anstatt den notwendigen Herdenschutz voranzubringen. Im Bundestag wurden zwei Anträge der Opposition – von CDU/CSU sowie der AfD – gerade erst abgelehnt, die u.a. eine Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht und eine Regulierung von Wolfsbeständen vorsahen.

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Pressemeldung vom 10.09.2021 (Landesverband Bayern)

Bayerns Tierschützer gegen Bejagung von Tauben in Nürnberg und Umland

Jagd Tauben

Der Deutsche Tierschutzbund, Landesverband Bayern e. V. moniert mit einer Fachaufsichtsbeschwerde an den Nürnberger Oberbürgermeister Markus König eine fehlerhafte Verwaltungsentscheidung des Ordnungsamtes Nürnberg.

Das Nürnberger Ordnungsamt hat aktuell Jägern eine Ausnahmegenehmigung zur Bejagung von Haustauben in der Nürnberger Region „Tiefes Feld“ erteilt. Als Begründung werden Fraßschäden, vor allem im Gemüsebau und der Wintersaat bei Getreide wie Roggen und Wintergerste genannt. Dass durch kleine Taubenschwärme Fraßschäden im erheblichen Maße entstehen können, die einen Taubenabschuss rechtfertigen, wird nach Auffassung des Deutschen Tierschutzbundes Landesverband Bayern e. V. stark bezweifelt.

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