Pressemeldungen

Pressemeldung vom 27.06.2022 (Dt. Tierschutzbund)

Tierschutzbund beobachtet Anstieg des illegalen Welpenhandels

Illegale Transporte

Der Deutsche Tierschutzbund beobachtet mit Sorge, dass der illegale Handel mit Tieren weiterhin boomt. In der Nacht auf vergangenen Sonntag wurden 72 Welpen von der Grenzpolizei aus einem Transporter bei Waidhaus / Oberpfalz beschlagnahmt.

„Das gnadenlose Geschäft mit den Welpen läuft weiter – ohne Rücksicht auf das Wohl der Tiere“, sagt Dr. Romy Zeller, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. Nach Angaben des Landesverbands Bayern des Deutschen Tierschutzbunds war der Großteil der bei Waidhaus beschlagnahmten Tiere unter 12 Wochen und damit zu jung für den Import nach Deutschland. Der Transporter war von der Slowakei unterwegs nach Portugal. Mehrere der Welpen verschiedener Rassen waren dehydriert und fast alle waren von Ektoparasiten befallen. Nach der Sicherstellung durch den Amtstierarzt werden die Tiere nun auf verschiedene Tierheime in Bayern verteilt, wo sie versorgt und aufgepäppelt werden.

Weiterlesen
Pressemeldung vom 27.06.2022 (Landesverband Bayern)

Erneut großer illegaler Tiertransport, 72 Hundewelpen sichergestellt

Illegale Transporte Hunde

Am 25.06.2022 wurde in Waidhaus /Oberpfalz ein offiziell über Traces angemeldeter, aus der Slowakei kommender Tiertransport kontrolliert. Obwohl auf den ersten Blick die Papiere in Ordnung schienen, stellten sich bei genauerer Kontrolle erhebliche Mängel heraus. Im Transporter befanden sich in viel zu kleinen, zum Teil kaputten und übereinandergestapelten Gitterboxen 72 Hundewelpen. Die Boxen bargen ein erhebliches Verletzungsrisiko für die Tiere. Die Welpen waren für den Verkauf in Portugal vorgesehen. Bereits nach der relativ kurzen Strecke mussten fünf Tiere notversorgt werden, die dehydriert und apathisch aus dem Transporter geborgen wurden. Die Fahrt bis Portugal hätte ihren sicheren Tod bedeutet. Unter den Hunden verschiedenster Rassen befanden sich auch kupierte Tiere. Das Kupieren von Hunden ist in Deutschland gesetzlich verboten. Viele der Tiere haben Parasitenbefall.

Weiterlesen
Pressemeldung vom 21.06.2022 (Landesverband Bayern)

Alle Tiere brauchen Schutz! 65 Jahre Deutscher Tierschutzbund, Landesverband Bayern e.V. Mitgliederversammlung mit Festakt in München

Tierschutzpolitik Tierheime Katzenschutz Landwirtschaft / Nutztiere

Mitte der 50er Jahre wurde der „Landesverband Bayerischer Tierschutzvereine“ mit damals 15 Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen und mit seiner Eintragung ins Vereinsregister 1956 rechtsfähig. Heute gehören dem Verband 114 Mitgliedsvereine mit ca. 85 vereinseigenen Tierheimen in Bayern an. 65 Jahre organisierter Tierschutz im Freistaat waren Anlass für Rückschau, Bilanz und Blick in die Zukunft. An der pandemiebedingt aus dem letzten Jahr verschobenen, festlichen Mitgliederversammlung, die musikalisch von den Nymphenburger Streichersolisten unter der künstlerischen Leitung von Angelika Lichtenstern umrahmt wurde, konnten die Delegierten zahlreiche Ehrengäste aus Behörden, Politik und vom Dachverband begrüßen.

Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, hob in seinem Grußwort die großen Leistungen der Mitgliedsvereine im täglichen Einsatz für das Wohl der Tiere hervor und dankte für die gute Zusammenarbeit zwischen Bundes- und Landesverband

Weiterlesen
Pressemeldung vom 20.05.2022 (Dt. Tierschutzbund)

10 Millionen Euro für Ukraine-Tiere. Deutscher Tierschutzbund begrüßt Regierungsbeschluss

Ukraine

Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt die gestrige Entscheidung der Ampel-Koalition, die in Folge des Ukraine-Kriegs fünf Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt für deutsche Tierheime, welche sich um Tiere aus der Ukraine kümmern, zur Verfügung stellt. Weitere fünf Millionen Euro werden für Tierarzneimittel zur Behandlung von Tieren in der Ukraine bereitgestellt.

Weiterlesen
Pressemeldung vom 03.05.2022 (Dt. Tierschutzbund)

Tierschutzzentrum Odessa setzt Arbeit fort

Ukraine

Solange es die Lage zulässt, versorgt das Tierschutzzentrum Odessa des Deutschen Tierschutzbundes frei lebende Straßenkatzen und Hunde weiter an Futterstellen – gemeinsam mit lokalen Tierschützern. Erste Katzenkastrationen konnten wieder durchgeführt werden.

Weiterlesen
Pressemeldung vom 28.04.2022 (Dt. Tierschutzbund)

Ukraine-Krieg: Deutscher Tierschutzbund hilft Tierheimen in Polen

Ukraine

Damit weiterhin gerettete herrenlose Haustiere aus der Ukraine schnell einen sicheren Platz finden und versorgt werden können, unterstützt der Deutsche Tierschutzbund Tierheime in Polen, die ukrainische Tiere aufnehmen. Dem Tierheim in Orzechowcach stellte der Verband zusätzliche Quarantäne-Boxen bzw. Zwinger für die Unterbringung von Katzen und Hunden zur Verfügung. Um ein Tierheim in Nowy Dwór Mazowiecki zu entlasten, hat der Tierschutzbund zudem die Übernahme polnischer Tiere in angeschlossene Tierheime in Deutschland koordiniert.

Weiterlesen
Pressemeldung vom 21.04.2022 (Dt. Tierschutzbund)

Hilfsaktion des Deutschen Tierschutzbundes: Evakuierte Hunde und Katzen aus Odessa erreichen Einrichtungen in Bayern, Schleswig-Holstein und Brandenburg

Hunde Ukraine

42 Hunde und sieben Katzen, die der Deutsche Tierschutzbund aus seinem Tierschutzzentrum in Odessa evakuieren musste, sind in Deutschland angekommen. Nach einigen Wochen im rumänischen Tierheim Smeura der Tierhilfe Hoffnung, in dem die Tiere in Quarantäne waren, kam ein Teil der Hunde gestern in Bayern an. Sie kamen auf dem Sonnenhof in Rottenbuch sowie in den Tierheimen Weißenhorn, Beckstetten und Garmisch-Partenkirchen unter. Die Katzen erreichen heute das Tierheim Eisenhüttenstadt, weitere Hunde das Tierschutzzentrum Weidefeld des Deutschen Tierschutzbundes im schleswig-holsteinischen Kappeln sowie das Tierheim Henstedt-Ulzburg.

 

Weiterlesen
Pressemeldung vom 10.03.2022 (Dt. Tierschutzbund)

Hilfsaufruf

Ukraine

Nicht-humanitäre Katastrophe rollt auf die deutschen Tierheime zu. 

Der Staat muss dringend präventiv handeln

 

Der Krieg in der Ukraine sorgt für eine humanitäre Katastrophe, wie sie Europa seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr erlebt hat. Zugleich rollt aber auch eine nicht-humanitäre Katastrophe auf uns zu, die die deutschen Tierheime überfordern wird, wenn der Staat nicht handelt. Immer mehr Flüchtlinge kommen mit ihren Tieren nach Deutschland. Die Flüchtlingsunterkünfte verbieten aber Tierhaltung. Das führt dazu, dass Tiere in den örtlichen Tierheimen untergebracht werden sollen. Das bringt die ersten Tierheime in Not und sorgt bei den geflüchteten Familien, aber auch bei den Tieren für weiteres Leid durch die Trennung.

Weiterlesen
Pressemeldung vom 18.01.2022 (Dt. Tierschutzbund)

Bayern: Tierschutzbund kritisiert Genehmigung für Wolfabschuss

Wildtiere

Der Deutsche Tierschutzbund und sein Landesverband Bayern üben scharfe Kritik an der Regierung von Oberbayern, die aufgrund einer angeblichen „Gefährdungslage“ den Abschuss eines Wolfs in den Landkreisen Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land genehmigt hat. Aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes ist die Begründung für die geplante „Entnahme“ des Tieres völlig unzureichend. Der Verband prüft mögliche rechtliche Schritte.

Weiterlesen
Pressemeldung vom 11.01.2022 (Dt. Tierschutzbund)

Tierschutzbund trauert um Heinz Kourim

Der Ehrenvizepräsident des Deutschen Tierschutzbundes und Ehrenpräsident des Deutschen Tierschutzbundes, Landesverband Bayern, Heinz Kourim, ist am 5. Januar im Alter von 89 Jahren verstorben. Mit ihm verliert der Tierschutz in Deutschland eine bedeutende Persönlichkeit. Der Deutsche Tierschutzbund, sein Landesverband Bayern und alle im Deutschen Tierschutzbund organisierten Tierschützerinnen und Tierschützer trauern mit den Angehörigen.

Weiterlesen
Pressemeldung vom 06.01.2022 (Dt. Tierschutzbund)

Deutscher Tierschutzbund: Keine Tierquälerei bei der Diensthundeausbildung

Hunde

Als Reaktion auf die novellierte Tierschutz-Hundeverordnung hat die Berliner Polizei 49 ihrer insgesamt 130 Diensthunde vorläufig außer Dienst gestellt. Seit Beginn dieses Jahres ist das Anwenden sogenannter Strafreize – etwa durch Zug- und Stachelhalsbänder – in der Hundeausbildung bundesweit verboten. Der Deutsche Tierschutzbund warnt davor, dieses Verbot durch Ausnahmeregelungen aufzuweichen.

Weiterlesen