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Katzentöter im Landkreis Neuburg – 2.000 Euro Belohnung ausgesetzt

Veröffentlicht am 11.01.2021 Tierquälerei Katzen

Nachdem erst wenige Tage zuvor ein Video über die grausame Tötung einer Katze in einer Falle durch eine Jägerin in Schwaben im Internet kursierte, erschüttert Tierschützer nunmehr die Meldung über mehrere in Neuburg neben Gleisen gefundene tote Katzen, die nach Aussage einer Tierärztin und laut Vermutung der Polizei geköpft wurden.

Es ist unfassbar, dass immer wieder solche entsetzlichen Aktionen von Katzenhassern publik werden. Kein Tier hat ein solch grausames Schicksal verdient. Es handelt sich um einen eindeutigen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, denn niemand hat das Recht, ein Tier ohne vernünftigen Grund zu töten oder ihm aus Rohheit erhebliche Schmerzen, Leiden und Schäden zuzufügen.

Der Deutsche Tierschutzbund, Landesverband Bayern, wird deshalb heute Strafanzeige gegen Unbekannt bei der zuständigen Staatsanwaltschaft stellen.

„Der furchtbare Tod der Katzen ist nicht nur für die Tiere mit unsäglichem Leid einhergegangen, sondern die Halter müssen den auf so grausame Weise hervorgerufenen Verlust des geliebten Familienmitglieds verarbeiten. Diesem Täter muss schnellstens das Handwerk gelegt werden, er tötet nicht nur wehrlose Tiere, er bringt auch viel Leid über deren Halter“, betont Ilona Wojahn, Präsidentin des Bayerischen Landesverbandes. Wir haben deshalb als Landesverband eine Belohnung in Höhe von 2.000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Ergreifung des Täters führen, damit diesem das Handwerk hoffentlich für immer gelegt wird. Die Bevölkerung wird dringend gebeten, sachdienliche Hinweise an die Polizei zu geben. Hinweise (auch vertraulich) nimmt auch der Bayerische Landesverband (Geschäftsstelle Telefon 0159/06354520) entgegen.

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