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Tiertöter im Landkreis Landsberg – 5.000 Euro Belohnung ausgesetzt

Veröffentlicht am 24.02.2020 Tierquälerei Katzen

Am vergangenen Freitag, den 21. Februar 2020 erhielt Andrea Mittermeir, 1. Vorsitzende des Vereins „Katzentatzen“ von einem Vereinsmitglied einen Anruf, dass er mehrere tote Katzen auf dem Mittelstreifen der Bundesstraße B 17, Ausfahrt Igling (Landkreis Landsberg am Lech) entdeckt habe.

Der Melder ist als LKW-Fahrer tätig und hält immer die Augen nach Totfunden offen, damit die Tierhalter Hinweise über den Verbleib ihre Tiere erhalten.Frau Mittermeir stellte dann vor Ort fest, dass sich in dem Gebüsch auf dem Mittelstreifen sieben tote Katzen befanden. Diese waren von der darüber führenden Brücke heruntergeworfen worden und befanden sich in verschiedenen Verwesungsstadien. Bereits am 4. Juli 2019 waren an derselben Stelle vier tote Katzen gefunden worden, wovon eine ein Schädel-Hirn-Trauma aufwies.

Die anderen konnten aufgrund ihres Verwesungszustandes nicht mehr untersucht werden.Von den sieben aktuellen Totfunden konnten inzwischen fünf, u.a. über den implantierten Chip, identifiziert und ihre Besitzer gefunden werden. Alle diese Katzen stammten aus demselben Wohngebiet der Gemeinde Igling. Nachdem erst vergangene Woche zwanzig tote Tauben in Bereich des Iglinger Baggersees gefunden wurden, ist davon auszugehen, dass hier ein Tierquäler am Werk ist.Bayerns Tierschützer sind entsetzt:Ilona Wojahn, Präsidentin des Deutschen Tierschutzbundes, Landesverband Bayern e.V.:

„Diesem Täter muss schnellstens das Handwerk gelegt werden, er tötet nicht nur wehrlose Tiere, er bringt auch viel Leid über deren Halter. Die betroffenen Familien sind fassungslos und Kinder müssen den Verlust geliebter Haustiere verarbeiten. Wir bitten jeden, der Hinweise auf diese Person(en) geben kann, sich zu melden um weitere Taten zu verhindern.“Inzwischen haben acht bayerische Tierschutzvereine (Dingolfing, Rosenheim, Tierschutzschule Hammelburg, Garmisch-Partenkirchen, Pfaffenhofen, Tegernseer Tal, Katzentatzen und das Tierparlament Mehring) jeweils Euro 500 als Belohnung ausgesetzt und der Deutsche Tierschutzbund, Landesverband Bayern stellt ebenfalls Euro 1.000 zur Verfügung so dass insgesamt eine Belohnung von Euro 5.000 für die Ergreifung des Täters ausgesetzt ist.Wir haben bewusst eine sehr hohe Belohnung ausgesetzt, damit der Täter gefasst und ihm für immer das Handwerk gelegt wird. Wir hoffen auf sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung“.

Hinweise (auch vertraulich) nehmen entgegen:

Andrea Mittermeier
Katzentatzen (0175 9775983)

Tessy Lödermann
Vizepräsidentin Deutscher Tierschutzbund
Landesverband Bayern e.V. (0152 28628307).

Filmbericht: https://www.mdr.de/sitemap/igling-landsberg-katzenkiller-100_zc-a860e0ee_zs-dfda2596.html

 
 
 
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