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Auch in Bayern wäre das Katzenelend vermeidbar! PDF Drucken E-Mail
Freitag, 22. April 2011 um 09:13 Uhr

Auch in Bayern wäre das Katzenelend vermeidbar!

Katzen können im Jahr zwei bis drei Mal jeweils vier bis sechs Junge bekommen, wenn sie nicht kastriert sind. Oftmals werden die ungewollten Welpen dann einfach in den Tierheimen abgegeben oder ausgesetzt. Und nur ein Teil dieser ausgesetzten Kätzchen hat Glück und landet im Tierheim, wo sie versorgt werden. Die anderen kämpfen draußen ums Überleben. Die große Anzahl frei lebender Katzen stellt die Tierschutzvereine und Kommunen gleichermaßen vor große, manchmal nahezu unlösbare - auch finanzielle - Aufgaben. „Die Situation in Bayern ist dramatisch, wir müssen dringend handeln", fordert Nicole Brühl.

 

Der Deutsche Tierschutzbund, Landesverband Bayern richtet außerdem an alle Katzenbesitzer den dringenden Appell, ihre Tiere frühzeitig beim Tierarzt kastrieren zu lassen. Darüber hinaus sollte jedes Haustier eindeutig mit einem Mikrochip gekennzeichnet und beim Deutschen Haustierregister® (www. registrier-dein-tier.de) kostenfrei eintragen werden. Nur so kann das Tier bei Verlust eindeutig identifiziert und an den Besitzer zurückgeführt werden.

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Nach einer Umfrage des Landesverbandes haben die Mitgliedsvereine des Deutschen Tierschutzbundes Bayern im Jahr 2009 nahezu 10.000 wildlebende Katzen in Bayern, überwiegend auf eigene Kosten kastrieren und medizinisch versorgen lassen. Die ohnehin sehr schwierige Aufgabe hat den Vereinen über eine halbe Million Euro gekostet und wurde zum grossteil von Ehrenamtlichen Helfern ausgeführt. Das Einfangen der wilden Katzen, ist immer mit großen Risiken verbunden. Viele Helfer werden gebissen und zerkratzt und landen oft mit einer Blutvergiftung im Krankenhaus. Außerdem schlagen sie sich oft viele Nächte um die Ohren, um den Katzen aufzulauern.

 

„Die Politik verlässt sich immer wieder sehr gerne auf die Gutmütigkeit der ehrenamtlichen Tierschützer. Deshalb fordern wir nach wie vor, auch in Bayern, dringend eine Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht für Katzen, “ betont Nicole Brühl. „Und, liebe Katzenbesitzer, lassen Sie Ihre Katze kastrieren und registrieren. Damit wird ein Teil des Elends schon im Keim erstickt!“

 
Schenkelbrand PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 16. Februar 2011 um 20:19 Uhr

Schenkelbrand

 

Immer noch wird bei vielen Fohlen ein Brandzeichen am Schenkel angebracht, obwohl die Jungtiere dadurch eine hochgradige Verbrennung erleiden. Durch die gezielte Verbrennung bleibt die Brandnarbe als permanentes Markenzeichen, mit dem das jeweilige Zuchtgebiet repräsentiert wird, zurück.

Der Eingriff ist schmerzhaft und die Schmerzen halten mehrere Tage an. Das Brandzeichen dient in erster Linie als Werbezweck für den jeweiligen Zuchtverband und stellt keine unverwechselbare Kennzeichnungsmethode dar. Eine individuelle und unverwechselbare Kennzeichnung ist nur durch einen Transponderchip gewährleistet, mit dem seit dem 1. Juli 2009 alle Fohlen EU-weit gekennzeichnet werden müssen.

 

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Unser neues Motiv, mit dem wir unsere Forderung nach einem Verbot des Schenkelbrandes verstärken.

Mit Klick vergrößern

   

Antrag im Bundestag abgewiesen

 

Im Oktober 2010 hatte der Bundesrat einem Antrag von Rheinland-Pfalz auf Verbot des Schenkelbrandes zugestimmt. Der Deutsche Tierschutzbund fordert bereits seit Jahren das Verbot dieser Tierqual und hatte im Vorfeld die Diskussion im Bundesrat aktiv begleitet. Seit Ende Januar 2011 befasst sich auf Antrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen der Bundestag mit dem beschlossenen Verbot des Schenkelbrandes bei Pferden. Im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Deutschen Bundestages stand am 9. Februar 2011 das Thema auf der Tagesordnung. Zur Diskussion stand der Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und ein kurzfristig eingereichter Entschließungsantrag der CDU/CSU/FDP-Bundestagsfraktionen dazu. Die Abstimmung war jedoch enttäuschend: Der Antrag von Bündnis 90/Die Grünen wurde abgelehnt.

 

Der Deutsche Tierschutzbund ist enttäuscht, dass es keine klare Position des Ausschusses gibt, obwohl der Bundesrat parteiübergreifend dafür gestimmt hatte. Wir machen uns jedoch weiterhin für ein Verbot stark und und setzen nun darauf, dass die Bundesministerin ein Verbot forciert.

Der Schenkelbrand fügt den Tieren aus Tierschutzsicht völlig unnötig Leid zu und ist spätestens mit Inkrafttreten der Verordnung aus dem Jahr 2009 und der verpflichtenden Kennzeichnung der Fohlen mit Mikrochip überflüssig geworde

 

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 16. Februar 2011 um 20:48 Uhr
 
Tiere werden wie Abfall behandelt! PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 18. Januar 2011 um 13:26 Uhr

Tiere werden wie Abfall behandelt!

 

 

Der derzeitige Dioxinskandal zeigt wieder deutlich, dass Mensch und Tier der Politik völlig ausgeliefert sind, denn offenbar fehlt es u.a. an den gesetzlichen Vorgaben für eine transparente Kennzeichnung unserer Lebensmittel. Wenn es aber um die Gesundheit von Mensch und Tier geht, ist der Staat gefordert!

 

Auch sagt der Skandal einiges über die Gesellschaft in der wir leben aus. Tiere werden mit Müll gefüttert, was auch heißt, dass Menschen den Müll auf den Tisch bekommen. Und wenn die Tiere dann „verseucht“ wurden, werden sie, ansonsten Kerngesund, in Massen getötet, was auch aus ethischer Sicht abzulehnen ist.

 

Der Deutsche Tierschutzbund, Landesverband Bayern fordert eine Erhöhung der Transparenz der Verarbeitungskette von Anfang bis zum Ende! Nachhaltiger Verbraucherschutz geht nur mit Tierschutz. Außerdem muss eine strenge Kontrolle der Futtermittelindustrie endlich selbstverständlich werden!

 

Mit dem Kauf von Bio-Produkten leistet man auch einen Beitrag für den Tierschutz, denn die Anforderungen an die Tierhaltung sind höher als die gesetzlichen Mindestanforderungen der konventionellen Landwirtschaft. Nicht nur kann man guten Gewissens morgens sein Frühstücksei essen, man hat auch weniger Gefahr durch Schadstoffe, Gifte ohne ähnliches vergiftet zu werden.

 

Der Deutsche Tierschutzbund, Landesverband Bayern bittet seit Jahren schon die Verbraucher, die nicht auf Fleisch verzichten möchten, zu Bio-Produkten zu greifen. Zahlen belegen, dass seit dem Dioxinskandal die Verkaufszahlen der Bio-Produkte gestiegen sind. Einige Verbraucher werden dabei bleiben, andere nicht. Wenn man aber zum Wohle der Tiere und zu seinem eigenen Wohl handeln möchte, gibt es nur die Bio Variante oder man wird Vegetarier.

 
Tierbörsen in Deutschland PDF Drucken E-Mail
Montag, 13. Dezember 2010 um 22:10 Uhr

Tierbörsen:

Tiere vom Wühltisch - Dokumentation zeigt erschreckende Missstände auf Börsen in ganz Deutschland

Auf deutschen Tierbörsen herrschen gravierende Missstände in punkto Tierschutz. Dieses Fazit ziehen der Deutsche Tierschutzbund und die Artenschutzorganisation Pro Wildlife nach der Untersuchung von 32 Tierbörsen in ganz Deutschland. Experten der Akademie für Tierschutz des Deutschen Tierschutzbundes und von Pro Wildlife haben über das Jahr verteilt verdeckte Kontrollbesuche durchgeführt. „Die Zustände auf vielen Börsen sind erschütternd. Tiere sind in winzige Boxen gestopft, leiden an Hunger, Durst, Stress und Enge", berichtet Thomas Schröder, Bundesgeschäftsführer Deutscher Tierschutzbund. Dr. Sandra Altherr von Pro Wildlife ergänzt: „Nahezu alle Tierschutzvorgaben werden missachtet, selbst kranke und verletzte Tiere stehen zum Verkauf. Schockierend ist auch, dass es vielen Amtstierärzten an Engagement oder Fachwissen fehlt, um einzuschreiten." Die beiden Verbände legten nun dem für Tierschutz zuständigen Bundeslandwirtschaftsministerium (BMELV) eine umfassende Dokumentation vor und fordern das Ministerium auf, Konsequenzen zu ziehen.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 13. Dezember 2010 um 22:46 Uhr
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Schallende Ohrfeige für Geflügelindustrie, Sieg für den Tierschutz PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 09. Dezember 2010 um 21:11 Uhr

Pressemeldung- vom 02.12.2010

 

Schallende Ohrfeige für Geflügelindustrie, Sieg für den Tierschutz –  

Bundesverfassungsgericht untersagt Kleingruppenhaltung für Legehennen.

 

Wie gerade bekannt wurde, hat das Bundesverfassungsgericht der Normenkontrollklage des Landes Rheinland-Pfalz Recht gegeben und die Kleingruppenkäfige für Legehennen als Verstoß gegen das Grundgesetz bezeichnet. Laut Urteilsbegründung wurde gegen die erforderliche gesetzliche Ermächtigungsgrundlage verstoßen, weil die  Tierschutz-kommission nicht in der nach Tierschutzgesetz erforderlichen Weise angehört wurde, so die bisher bekannte Urteilsbegründung.


Mit dem Verstoß gegen das Anhörungserfordernis habe der Verordnungsgeber auch gegen den Artikel 20a Grundgesetz, dem Staatsziel Tierschutz, verstoßen, so das Gericht.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 09. Dezember 2010 um 23:19 Uhr
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