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Ernte als Gefahr für Wildtiere! PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 07. Mai 2014 um 15:24 Uhr

Pressemitteilung: Ernte als Gefahr für Wildtiere!

 

Sobald auf Wiesen und Feldern die Ernte beginnt (in diesem Jahr aufgrund des milden Winters bereits jetzt schon) können die großen Erntemaschinen Wildtieren gefährlich werden, die in den Pflanzen Unterschlupf gesucht haben. Vor allem junge Hasen und Rehe ducken sich bei Gefahr und kauern regungslos am Boden, was ihnen beim Mähen zum Verhängnis wird. Die Maschinen zerstören Nester und Gelege von Vögeln, die auf Wiesen brüten. Viele dieser Vögel stehen auf der Roten Liste der bedrohten Arten, beispielsweise Kiebitz, Feldlerche, Bekassine und Wachtelkönig.

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 07. Mai 2014 um 15:26 Uhr
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Hessen-Kommune ist als Fundbehörde für „Fundtiere“ zuständig PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 01. Mai 2014 um 10:12 Uhr

Kommune ist als Fundbehörde für „Fundtiere“ zuständig

29.04.2014, 08:13 | Recht & Gesetz | Autor: Juraforumadmin |

 

 

Gießen/Kassel (jur). Haustiere ohne Herrchen oder Frauchen sind rechtlich nicht herrenlos. Es handelt sich um „Fundtiere“, für die im Zweifel die Kommune zuständig ist, wie aus einem jetzt rechtskräftigen Urteil Verwaltungsgerichts (VG) Gießen vom 27. Februar 2012 hervorgeht (Az.: 4 K 2064/11.GI). Vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel hat die beklagte Gemeinde Reiskirchen am 10. April 2014 ihre Revision zurückgezogen.

Beim Tierschutzverein „Tierfreundlich“ im mittelhessischen Lich waren 2007 22 Katzen aus der Gemeine Reiskirchen abgegeben worden; 2008 waren es neun Katzen und drei Hunde. Für jedes Tier erstellte der Tierschutzverein eine „Fundtier-Anzeige“ an das Ordnungsamt. Die Behörde reagierte darauf nicht.

Von der Gemeinde erlangten die Tierschützer pauschal 50 Euro pro Tier für die „Basisversorgung“ sowie weitere fünf Euro pro Versorgungstag, höchstens für 28 Tage. Von der Gemeinde Reiskirchen verlangte der Verein so bis zu 190 Euro je Tier – insgesamt für 2007 und 2008 6.115 Euro. Mit der Betreuung der Tiere habe der Verein eine kommunale Aufgabe übernommen.

Das VG gab der Klage statt. Es greifen hier die Regeln der „Geschäftsführung ohne Auftrag“, heißt es in dem Gießener Urteil. Die Tierschützer hätten hierfür einen „Aufwendungsersatzanspruch“.

Zur Begründung erklärte das VG, die Gemeinde sei als „Fundbehörde“ verpflichtet, „Fundsachen entgegenzunehmen und zu verwahren“. Die in der Gemeinde aufgefundenen Tiere seien als „Fundtiere“ anzusehen, daher sei die Gemeinde zuständig. Es seien keine Wildtiere, sondern überwiegend kranke, verletzte oder verunfallte Hauskatzen gewesen. Sie hätten vermutlich nicht mehr zu ihren Haltern zurückgefunden. Daher seien sie „für ihren Besitzer verloren gegangen“.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 01. Mai 2014 um 10:16 Uhr
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Nach Löwenmord in Kopenhagen: Deutsche Zoos müssen sich bekennen PDF Drucken E-Mail
Montag, 31. März 2014 um 19:27 Uhr

Nach Löwenmord in Kopenhagen: Deutsche Zoos müssen sich bekennen

 

Nach der umstrittenen Schlachtung von Giraffe Marius vor wenigen Wochen, tötete der Kopenhagener Zoo wie Medien berichten in dieser Woche eine ganze Löwenfamilie. Der Deutsche Tierschutzbund kritisiert diese Bestandsregulierung des dänischen Zoos als ethisch unverantwortlich. Die Begründung der Zooleitung:

Die erwachsenen Löwen waren zu alt und die erst zehn Monate alten Jungen könnten nicht alleine zurechtkommen. Man habe den Platz für eine neue Löwengruppe benötigt. Diese Argumentation wirkt geradezu zynisch, da die Elterntiere vor nicht einmal einem Jahr Junge bekommen haben. Zudem stellt sich die Frage, warum die Fortpflanzung der Alttiere zugelassen wurde, wenn der „Generationenwechsel“ bereits lange geplant war. Auch innerhalb des deutschen Verbandes der Zoodirektoren gab und gibt es immer wieder Stimmen, die eine Tötung „überzähliger“ Tiere fordern.

„Getötet weil alt und nutzlos… dieser Fall zeigt noch deutlicher als das Schicksal von Giraffe ‚Marius‘, was hinter der angeblich heilen Zoofassade steckt. Es geht um Besucher und letztlich darum, was das Tier einbringt. Hat es seinen Zweck erfüllt, wird es abgeschoben oder getötet – das ist die traurige Wahrheit in vielen Zoos“, so Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Der Verband deutscher Zoodirektoren täte gut daran, sich von dem Verhalten der dänischen Kollegen klar zu distanzieren. Denn das Bild und die Statements, welches die deutschen Zoos nach der Tötung von ‚Marius‘ abgaben, waren nicht überzeugend“, so Schröder abschließend.

Zoophilosophie: Eintrittsgelder statt Nachhaltigkeit

Alljährlich werden auch in deutschen Zoos gesunde Tiere getötet. Nach Einschätzung des Deutschen Tierschutzbundes stellt diese Art und Weise der Bestandsregulierung, wie sie seit Jahrzehnten in Tiergehegen und ähnlichen Einrichtungen durchgeführt wird, nicht nur einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz dar, sondern ist auch ethisch unverantwortlich. Viele Zoos züchten nahezu unkontrolliert, obwohl sie nicht ausreichend Platz für den Tiernachwuchs besitzen und nicht klar ist, was später mit diesem geschieht. Diese "überzähligen" Tiere, die zunächst noch durch ihr niedliches Aussehen viele Zuschauer anlocken, werden, sobald sie aus dieser Rolle herausgewachsen sind, häufig getötet, verfüttert oder an dubiose Tierhändler, Zirkusse.

 
Tierschutzbund kritisiert Messe „Jagd und Hund“ PDF Drucken E-Mail
Freitag, 07. Februar 2014 um 14:32 Uhr

Tierschutzbund kritisiert Messe „Jagd und Hund“

 

plakat jagd tb 01 ddc28bf112Anlässlich der in Dortmund stattfindenden Messe „Jagd und Hund" kritisiert der Deutsche Tierschutzbund die Veranstalter. Nüchtern wirbt die Messe mit einem „umfangreichen Produkt- und Dienstleistungsangebot aus allen Bereichen der Jagd“. Unerwähnt bleibt, dass jährlich beim „Volksport Jagd" etwa fünf Millionen Wildtiere allein in Deutschland sterben, obwohl es für den Abschuss der meisten jagdbaren Tierarten keinerlei ökologische Notwendigkeit gibt. Darüber hinaus bewirbt die Messe Safaris in aller Welt, damit Jäger dem fragwürdigen Hobby der Trophäenjagd nachgehen können. Unter dem Titel „Fisch und Angel“ ist auch der Angelbereich vertreten. Der Deutsche Tierschutzbund erneuert seine Forderung nach einer grundlegenden Novellierung des deutschen Jagdrechts.

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, 07. Februar 2014 um 14:42 Uhr
 
Kastrieren, statt krepieren! PDF Drucken E-Mail
Freitag, 24. Januar 2014 um 11:57 Uhr

Kastrieren, statt krepieren!

 

Katzen können im Jahr zwei bis drei Mal jeweils vier bis sechs Junge bekommen, wenn sie nicht kastriert sind. Oftmals werden die ungewollten Welpen dann einfach in den Tierheimen abgegeben oder ausgesetzt. Und nur ein Teil dieser ausgesetzten Kätzchen hat Glück und landet im Tierheim, wo sie versorgt werden. Die anderen kämpfen draußen ums Überleben. Die große Anzahl frei lebender Katzen stellt die Tierschutzvereine und Kommunen gleichermaßen vor große, manchmal nahezu unlösbare - auch finanzielle - Aufgaben. „Die Situation in Bayern ist unverändert dramatisch!" betont Nicole Brühl.           
 
Der Deutsche Tierschutzbund, Landesverband Bayern richtet nochmals an alle Katzenbesitzer den dringenden Appell, ihre Tiere frühzeitig beim Tierarzt kastrieren zu lassen. Darüber hinaus sollte jedes Haustier eindeutig mit einem Mikrochip gekennzeichnet und z.B. beim Deutschen Haustierregister® (www.registrier-dein-tier.de) kostenfrei eingetragen werden. Nur so kann das Tier bei Verlust eindeutig identifiziert und an den Besitzer zurückgeführt werden.

 

katze grau-klNach einer Umfrage des Landesverbandes haben die Mitgliedsvereine des Deutschen Tierschutzbundes Bayern auch im Jahr 2012 über 10.000 wildlebende Katzen in Bayern, überwiegend auf eigene Kosten kastrieren und medizinisch versorgen lassen. Die ohnehin sehr schwierige Aufgabe hat den Vereinen über eine halbe Million Euro gekostet und wurde zum Großteil von Ehrenamtlichen Helfern ausgeführt. Das Einfangen der wilden Katzen, ist immer mit großen Risiken verbunden. Viele Helfer werden gebissen und zerkratzt und landen oft mit einer Blutvergiftung im Krankenhaus. Außerdem schlagen sie sich oft viele Nächte um die Ohren, um den Katzen aufzulauern.

 

„Die Politik verlässt sich immer wieder sehr gerne auf die Gutmütigkeit der ehrenamtlichen Tierschützer. Deshalb fordern wir nach wie vor, auch in Bayern, dringend eine Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht für Katzen, “ betont Nicole Brühl. „Und bitte, bitte, liebe Katzenbesitzer, lassen Sie Ihre Katze kastrieren und registrieren. Damit wird ein Teil des Elends schon im Keim erstickt und dem Tierschutz kann damit auch schon sehr geholfen werden!“

Bild©wf

 
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