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Maikätzchen sorgen für überfüllte Tierheime PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 10. Mai 2017 um 04:07 Uhr

Maikätzchen sorgen für überfüllte Tierheime - Deutscher Tierschutzbund, Landesverband Bayern fordert

Kastrationspflicht!

 

 

Bild:Deutscher Tierschutzbund e.V.

Mit einer Vielzahl an jungen Kätzchen rechnet der Bayerische Tierschutzbund innerhalb der kommenden Wochen. Nicht kastrierte Freigänger und frei lebende Katzenpopulationen sorgen insbesondere im Mai für den meist unerwünschten Nachwuchs. Die räumlichen und finanziellen Kapazitäten der Tierheime reichen oft nicht aus, um die Flut an Jungtieren aufzunehmen. Pro Jahr nehmen die deutschen Tierheime insgesamt rund 130.000 Katzen in Obhut – und dies bei immer stärker steigenden Kosten und einer längeren Verweildauer der Tiere. Die Tierschützer rufen Katzenbesitzer und Politiker daher zu mehr Unterstützung auf.

„Die Unterbringung und Versorgung von „überzähligen“ Jungkatzen stellt unsere Tierheime Jahr für Jahr vor eine große Herausforderung. Aus Tierschutzsicht ist dieses Problem nur durch Kastration in den Griff zu bekommen. Wir appellieren daher an Katzenbesitzer, ihre Tiere kastrieren, kennzeichnen und registrieren zu lassen!“ So Nicole Brühl, Präsidentin des Bayerischen Landesverbandes.

Gleichzeitig fordert der Verband von Bund, Ländern und Kommunen ein Kastrations- und Kennzeichnungsgebot für Freigängerkatzen sowie finanzielle Unterstützung bei der Kastration frei lebender Tiere. Viele Kommunen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachen haben bereits eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht in der Kommunalverordnung verankert und gehen mit gutem Beispiel voran! In Bayern gibt es eine solche Pflicht noch nicht.

Kastration schützt vor Katzenelend


Die frei lebenden Tiere stammen von ursprünglich in Privathaushalten gehaltenen, unkastrierten Freigängern oder von ausgesetzten Hauskatzen ab. Da sie nicht auf den Menschen sozialisiert sind und deshalb nicht in ein Zuhause vermittelt werden können, müssen Tierschützer sie an Futterstellen versorgen. Als domestizierte Tiere sind diese Katzen nicht in der Lage, sich und ihre Nachkommen vollständig alleine zu versorgen. Viele Tiere sind unterernährt, krank oder verletzt.
Damit die Gruppen der frei lebenden Katzen nicht noch weiter wachsen, führen die Tierschutzvereine aufwendige Kastrationsaktionen durch. Die Tiere werden anschließend geimpft und gekennzeichnet in ihrem angestammten Revier wieder freigelassen. Tierfreunde, die die Arbeit ihres örtlichen Tierschutzvereins unterstützen möchten, können für die Kastration von frei lebenden Katzen spenden und somit einen wichtigen Beitrag zur Minderung des Katzenelends leisten.

 
Offener Brief des Tierschutzbundes LV Bayern an Ministerpräsident Horst Seehofer PDF Drucken E-Mail
Montag, 06. Februar 2017 um 06:52 Uhr

Liebe Tierschützerinnen,

liebe Tierschützer,

 

 

aufgrund dessen, dass der Freistaat wieder keinen Cent in den Tierschutz investiert und dem Hintergrund, dass aus illegalen Transporten und Animal Hoarding Fällen bereits über 800 000.- € offene Rechnungen bestehen, halten wir dieses Schreiben für eine auf Bayrisch “schallende Watschn” und das dezent ausgedrückt. Wir sind nun gespannt, ob und wenn, welche Antwort wir nun bekommen.

Wir haben uns entschlossen, dieses Schreiben als offenen Brief Ihnen zur Verfügung zu stellen und auch den Medien bekannt zu geben.  

Bitte verbreiten Sie das angehängte Schreiben weiter, teilen und posten Sie es in den sozialen Medien und auf den Homepages.

Wir sind keine Bettler, wir wollen das, was uns zusteht. Tierschutz ist ein Grundrecht und in der Bayr. Verfassung verankert.

 

 

 

Deutscher Tierschutzbund

 

Landesverband Bayern e.V.

Geschäftsstelle: „Sonnenhof“

Hochkreit 8,

82401 Rottenbuch

TEL (0172) 8136711

FAX (08867) 9136554

www.tierschutz-bayern.de

EMAIL: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

 

 

An den Bayerischen Ministerpräsidenten

 

Herrn Horst Seehofer

-persönlich-

Staatskanzlei

Franz-Josef-Strauß-Ring 1

80539 München

 

Rottenbuch, den 24. Januar 2017

Betreff: Ihr Zeichen: A III 6-1318-8-1014

 

 

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,

 

 

ich bedanke mich für Ihr Schreiben vom 3. November 2016.

 

Darin teilen Sie mir, als Präsidentin des Deutschen Tierschutzbundes, Landesverband Bayern e.V. mit, "dass mit dem Doppelhaushalt 2017/2018 der Freistaat Bayern 117 Milliarden Euro für die bayerischen Familien, für ein sicheres und freies Leben, für die Schulen und Hochschulen, für die Arbeitsplätze für morgen, für eine gesunde Umwelt und für eine vitale Kultur investiert".

Des Weiteren schreiben Sie, dass die Ideen und die Tatkraft in den Kommunen, in Verbänden und Vereinen, Bayern zu dem machen, was es ist.

 

Dies ist alles sehr positiv für unseren Freistaat und die Menschen, die in Bayern leben.

Ausgenommen davon sind jedoch nach wie vor die über 100.000 bayerischen Bürgerinnen und Bürger, die in unseren 109 Tierschutzvereinen organisiert sind. Ausgenommen davon sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in den 85 Tierheimen in Bayern arbeiten und die vielen, vielen Ehrenamtlichen, die sich in den Tierheimen engagieren.

 

Bayern ist das einzige Bundesland, in dem sich kein einziger Cent (mit Ausnahme der Preisgelder für den Bayerischen Tierschutzpreis) im Doppelhaushalt für den Bau, den Unterhalt und den Betrieb der Tierheime findet.

 

So hat z.B. das bestimmt nicht reiche Mecklenburg-Vorpommern in seinem Doppelhaushalt 2017/2018 1,5 Millionen Euro für den Bau und Betrieb der Tierheime und 40.000.-- Euro für die Kastration von herrenlosen Streunerkatzen eingestellt.

 

1994 wurden die im bayerischen Haushalt für den Tierschutz enthaltenen DM 100.000.-- (als Bagatellförderung) ersatzlos gestrichen und seither wurden alle Anträge, Geld für die Tierheime und ihre Arbeit in die jeweiligen Doppelhaushalte einzustellen, mit den Stimmen der CSU abgelehnt.

Die bayerischen Tierheime nehmen Jahr für Jahr durchschnittlich 50.000 Tiere (Hunde, Katzen, Kleintiere, Vögel, Exoten, Großtiere aber auch Wildtiere) auf.

 

Die Tiere kommen als Fundtiere (ca. 50 %), Abgabetiere, Verwahrtiere der Behörden, herrenlose Tiere etc.

Einzig für die Fundtiere gibt es die Zuständigkeit und eine Zahlpflicht der jeweiligen Kommune, in der das Tier aufgefunden wurde. Auch hier ist die Zahlungsmoral sehr unterschiedlich. Auf einem Großteil der Kosten bleiben die Tierheime sitzen. Eine einheitliche Regelung für Fundtiere für alle Städte und Gemeinden des Freistaates würde die Arbeit der Tierschutzvereine um vieles erleichtern.

 

So sind allein aus der Aufnahme von Hunde- und Katzenwelpen, Vögeln und Exoten aus illegalen und beschlagnahmten Transporten aus den letzten drei Jahren noch Rechnungen in Höhe von knapp 800.000.-- Euro aus den Dienstleistungen und Tierarztausgaben unserer bayerischen Tierheime offen, die weder von den zuständigen Landratsämtern oder sonst einer einweisenden Behörde beglichen werden.

 

Um es plakativ auszudrücken: Weder die Veterinärämter, noch der Zoll oder die Polizei könnten in Bayern Tierschutz-, Seuchenrecht- oder die öffentliche Sicherheit und Ordnung vollziehen, wenn wir nicht ständig helfen würden und - so gut wie immer auf unseren Kosten sitzen bleiben.

 

Auch für den Bau und den Unterhalt der Tierheime gibt es keinen einzigen Cent an öffentlichen Mitteln. Dies führt dazu, dass ein Teil unserer bayerischen Tierheimen vor dem Aus steht.

 

Wir müssen leider feststellen, dass der Freistaat Bayern hier auch nicht seinem verfassungsmäßigen Auftrag aus Artikel 141 S. 1 der Bayerischen Verfassung und dem Artikel 20 a Grundgesetz nachkommt und das Staatsziel Tierschutz mit Leben erfüllt.

 

Auch die Anhörung in der 49. Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Verbraucherschutz im Bayerischen Landtag am 21. April 2016 brachte keine Veränderungen.

 

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, uns fehlt jedes Verständnis bis hin zur Fassungslosigkeit, warum Bayern noch immer das einzige Bundesland ist, in dem die Tierschutzvereine und die Tierheime buchstäblich "im Regen stehen gelassen werden" und unsere Arbeit keinerlei Wertschätzung durch die Staatsregierung er-fährt.

 

Sind doch die bayerischen Tierschützer die einzigen Ehrenamtlichen und die Tierschutzvereine mit ihren Tierheimen die einzigen gemeinnützigen Organisationen, denen jede Unterstützung für ihre wichtigen und vielfältigen Aufgaben verwehrt wird.

 

Das Präsidium und ich wären Ihnen dankbar, wenn wir eine Antwort darauf erhalten würden, warum dies so ist und welche Überlegungen dazu führen. Wir können die vehemente Weigerung der bayerischen Staatsregierung, für die Umsetzung des Staatszieles Tierschutz auch die erforderlichen Mittel bereitzustellen und die ablehnende Haltung gegenüber den Tierschutzvereinen nicht verstehen.

 

Ihrer Antwort sehe ich mit großem Interesse entgegen.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Nicole Brühl

Präsidentin

 

 

 

 

Hier einige Bilder vom heutigen( 28.1.2017)  illegalen Welpentransport : Hier werden unsere Tierschutzvereine  von unseren Politiker in Stich gelassen!!!

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So kann es nicht weitergehen, Welpen sind Lebewesen und keine Sachen !!!!!

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 29. März 2017 um 11:52 Uhr
 
Vorsicht Wildwechsel! Zeitumstellung erhöht Unfallrisiko PDF Drucken E-Mail
Freitag, 28. Oktober 2016 um 09:23 Uhr

Vorsicht Wildwechsel! Zeitumstellung erhöht Unfallrisiko

 

Mit der Zeitumstellung von Sommer- auf Winterzeit am Sonntag, den (30.10.) steigt für Autofahrer die Wildunfall-Gefahr. Der Grund: Indem die Uhr um eine Stunde zurückgestellt wird, fällt der Berufsverkehr weitestgehend genau in die Dämmerung und somit in die Zeit der Nahrungssuche von Wildtieren. Neben unzähligen Igeln, Mardern, Greif- und Singvögeln, sterben jedes Jahr im Durchschnitt allein etwa 200.000 Rehe und über 20.000 Wildschweine im Straßenverkehr. 247.000 Wildunfälle ereigneten sich nach Angaben der deutschen Versicherer allein im Jahr 2013. Dabei kann jeder Autofahrer einen Beitrag zur Reduzierung der erschreckend hohen Tieropferzahl leisten, indem man gerade in Risikogebieten die Geschwindigkeit anpasst, so der Deutsche Tierschutzbund.

 

Besonders gefährlich sind Straßen durch Feld- und Waldgebiete – auch dann, wenn keine Schilder auf den Wildwechsel hinweisen. Zur Vorbeugung ist dort verstärkt eine vorsichtige und vorausschauende Fahrweise sinnvoll, rät der Deutsche Tierschutzbund. So lange herannahende Fahrzeuge nicht schneller als 50 bis 60 km/h fahren, haben Wildtiere zumindest noch eine Chance zur Flucht. Autofahrer sollten einen ausreichenden Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einhalten, bremsbereit sein und die Seitenstreifen im Blick behalten. Nur so hat der Fahrer die Möglichkeit, rechtzeitig zu bremsen. Taucht Wild am Straßenrand auf, kann man versuchen, es durch lautes Hupen auf die Gefahr aufmerksam zu machen und vom Straßenrand zu vertreiben. Die Scheinwerfer aufzublenden bewirkt eher das Gegenteil. Das grelle Licht kann die Tiere verwirren und ihnen jede Orientierungsmöglichkeit nehmen. Oft geraten sie erst dadurch wirklich in Gefahr. Zudem ist zu beachten, dass einem Tier, das die Straße überquert, oft weitere folgen.

 

Kommt es trotz aller Vorsicht zu einem Wildunfall, ist umgehend die Unfallstelle abzusichern und die Polizei vor Ort zu informieren. Jeder Fahrzeugführer hat die ethische und gesetzliche Verpflichtung, sich um ein angefahrenes Tier zu kümmern. Aber auch eine Person, die den Unfall nicht selbst verursacht hat, sollte nicht wegschauen, sondern handeln.

 
Tierschutzpreis der Bayerischen Staatsregierung 2016 PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 19. Oktober 2016 um 13:30 Uhr

 

Tierschutzpreis der Bayerischen Staatsregierung 2016

2016 ist der Tierschutzpreis mit 10.000 € dotiert und wird zwischen zwei Preisträgern aufgeteilt.

Zusätzlich hat Frau Staatsministerin Ulrike Scharf einen Sonderpreis in Höhe von 5.000 € verliehen.

Die Preisverleihung fand am 17. Oktober 2016 in München statt.

Einer der Preisträger ist

Herr Andreas Brucker, Geschäftsstellenleiter des Deutschen Tierschutzbundes-Landesverband Bayern e.V.

bruckner

(Bild. Bild Bayerisches Staatsregierung)

Herr Brucker, Inspektor im Justizvollzugsdienst a. D., engagiert sich seit über 30 Jahren im ehrenamtlichen Tierschutz. Er ist rund um die Uhr erreichbar und sofort zur Stelle, wenn ein Tier in Not ist. Er steht Amtstierärzten zur Seite bei der Unterbringung von Heimtieren, Exoten oder Nutztieren. 2007 gründete er den Verein "Tierhilfe Weidenberg e.V.", wurde 2010 in das Präsidium des Tierschutzbundes, Landesverband Bayern e.V. gewählt und ist dort als Schriftführer tätig. Zudem leitet und koordiniert Herr Brucker seit 2013 die Geschäftsstelle des Landesverbandes Bayern des Deutschen Tierschutzbundes. Herr Brucker verfügt über umfangreiche Qualifikationen, die er in die tägliche Tierschutzarbeit einbringt. Er koordiniert u. a. die Zusammenarbeit der Tierheime, wenn z.B. aus Animal Hoarding-Fällen oder illegalen Welpentransporten plötzlich eine Vielzahl von Tieren untergebracht werden muss.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 19. Oktober 2016 um 13:47 Uhr
 
Illegale Tötung von streng geschützten Tieren in Bayern PDF Drucken E-Mail
Freitag, 29. Juli 2016 um 07:56 Uhr

Liebe Mitglieder, Tierschützer und Tierfreunde,

 

eine schriftliche Anfrage des Abgeordneten Florian von Brunn (SPD) an das bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz in Bezug auf die illegale Tötung von streng geschützten Raubtieren, Greifvögeln und Eulen in Bayern seit 2010 wurde von der Staatsministerin des bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz beantwortet.

 

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                                                                                                                        Bilder © mf

 

 

Die 13 seitige Erläuterung und Auflistung des bayerischen Staatsministeriums über die getöteten und verschollenen Tiere ist erschreckend.

So sind seit 2010 sind in Bayern nachgewiesenermaßen durch kriminelle Handlungen drei Fischotter und fünf Luchse getötet worden:

 

-       Fischotter 2014          2 Tiere in einem Sack ertränkt

-       Fischotter 2015          in Tierfalle getötet

-       1 Luchs 2012             vergiftet

-       1 Luchs 2013             trächtiges Weibchen mit Schrot erschossen

-       1 Luchs 2015             Fund von Vorderläufen von zwei Tieren

-       1 Luchs                      erdrosselt

 

In weiteren 14 Fällen sind Luchse einfach „verschollen“ wobei eine illegale Verfolgung durch den Menschen als Ursache nicht ausgeschlossen wird.

Was die Greifvögel betrifft so wurden im Zeitraum 2010 bis 2015 insgesamt 85 Vögel als Opfer illegaler Handlungen bekannt.

 

In der polizeilichen Vorgangsverwaltung sind weitere 8 Verdachtsfälle von illegaler Tötung erfasst, jedoch ohne Einzelerfassung der einzelnen Vogelarten.

Für 2015 und 2016 stehen noch Untersuchungsergebnisse aus, so dass die Zahl der getöteten Greifvögel wahrscheinlich noch höher ist.

 

Es handelt sich um die Arten: Seeadler, Habicht, Sperber, Wanderfalke, Mäusebussard, Gänsegeier, Rohrweihe, Kornweihe, Rotmilan, Schwarzmilan und Uhu.

 

Als Todesursachen werden unter anderem aufgeführt:

 

geschossen, Fang, vergiftet mit Carbofuran, vergiftet mit Paraoxon, vergiftet mit Marcumar, vergiftet mit unbekannten Gift, im Nest geschossener Jungvogel, und noch weitere Todesursachen.

 

Tatverdächtige Personen wurden nach polizeilicher Vorgangsverwaltung nur in zwei Fällen ermittelt (Seeadler und in Tierfalle verstorbener Greifvogel). Da aber gegen die Beschuldigten ein Tatnachweis nicht mit der für eine Anklageerhebung erforderlichen Sicherheit geführt werden konnte, wurden von der Staatsanwaltschaft die Ermittlungsverfahren eingestellt.

 

So steht zu hoffen, dass die Verantwortlichen durch Kenntnis dieser furchtbaren Zahlen und Taten sehr schnell ein verbessertes Handlungskonzept entwickeln, damit die Effizienz der polizeilichen Ermittlungen bei der Tötung von streng geschützten Tierarten zukünftig wesentlich verbessert wird.

 

Durch Verkehrsunfälle und andere Unfälle kamen in Bayern ums Leben (nur das was offiziell bekannt wurde)

-       1 Wolf

-       7 Luchse

-       13 Wildkatzen

-       98 Fischotter (sowie weitere 11 Fischotter durch sonstige Ursachen).

Die detaillierte Antwort des bayerischen Staatsministerium mit Listung der Landkreise, der bekannten Ursachen die zum Tod der einzelnen Tiere führten und weiteren Angaben liegt uns vor und kann bei Interesse angefordert werden.

 

 

Herzliche Grüße

 

Robert Derbeck

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 29. Juli 2016 um 08:11 Uhr
 
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