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Tierschutzpolitik
Hört beim Geld die Tierliebe auf? PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 14. Juli 2015 um 09:21 Uhr

 

 

Die Reportagen "Jetzt mal ehrlich"

Eine Reportage des Bayerischen Fernsehens vom 14.07.2015

Hört beim Geld die Tierliebe auf?

 

Sinkende Spenden, rückläufige Mitgliedsbeiträge, zu geringe Gelder von den Kommunen: Die Finanznot der bayerischen Tierheime ist dramatisch - inzwischen steht jedes zweite vor der Insolvenz. Gleichzeitig steigt die Zahl der abgegebenen Tiere in den Heimen, weil Herrchen oder Frauchen sich den Unterhalt für ihre Haustiere nicht mehr leisten können – oder wollen. Und auch immer mehr Welpen aus illegalen Tiertransporten müssen untergebracht werden. Was tun? Das möchte Rainer Maria Jilg wissen.

 

Hier der Link zur Sendung

Video BR Sendung

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 15. Juli 2015 um 08:49 Uhr
 
Der Deutsche Tierschutzbund rät: Haustiere vor großer Sommerhitze schützen PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 01. Juli 2015 um 07:29 Uhr

Der Deutsche Tierschutzbund rät:

Haustiere vor großer Sommerhitze schützen

 

Die kommenden Tage mit viel Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen von über 35 Grad stellen für viele Tiere eine große Gefahr dar. Im Unterschied zum Menschen können sich die meisten unserer Haustiere nicht durch Schwitzen über die Haut abkühlen, sondern allein durch Trinken beziehungsweise durch Hecheln. Der Deutsche Tierschutzbund rät Tierhaltern daher dazu, die notwendigen Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Dabei ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ebenso wichtig wie ein Schattenplatz, an den sich das Tier jederzeit zurückziehen kann. Große Anstrengungen für das Tier sollte man vermeiden und das Gassigehen mit dem Hund in die kühleren Morgen- und Abendstunden verlegen.

 

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Wildtiere sind keine Zirkustiere PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 16. Juni 2015 um 06:58 Uhr

Pressemeldung Deutscher Tierschutzbund e.V. ----- 15.06.2015

Wildtiere sind keine Zirkustiere –
Tierschutzbund startet Kampagne

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Elefanten, Tiger, Bären: Wildtiere die Kunststücke vorführen, sind in vielen deutschen Zirkusmanegen immer noch ein fester Bestandteil der Show - obwohl die Folgen für die Tiere schwerwiegend sind. Für die Belustigung des Publikums wird den Tieren widernatürliches Verhalten beigebracht und das oftmals, indem der Wille des Tiers gebrochen wird. Zudem kommt es zu Verhaltensstörungen, Erkrankungen und sogar frühzeitigen Todesfällen. Gefährliche Tiere wie Elefanten bergen jedoch auch ein hohes Risiko für die Allgemeinheit, wie der traurige Vorfall in Baden-Württemberg aktuell gezeigt hat.  Bereits seit Jahren fordert der Deutsche Tierschutzbund ein Wildtierverbot in Zirkussen und startet nun die Kampagne „Wildtiere sind keine Zirkustiere“. Der Appell richtet sich sowohl an die Politik und damit an das längst überfällige Wildtierverbot, wie auch an Zirkusbesucher, die mit ihren Eintrittsgeldern das Leid der Tiere unterstützen. Interessierte finden Informationen unter tierschutzbund.de.

„Die Tierqual unter der Zirkuskuppel muss endlich ein Ende haben. Gemeinsam mit über 750 Mitgliedsvereinen werden wir unsere neuen Kampagnenmotive streuen und somit den Druck auf die Politik erhöhen“, äußert sich Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Seit Jahren kämpft der Verband für ein Wildtierverbot, doch seit Jahren blockiert die Bundesregierung diesen wichtigen Schritt für mehr Tierschutz und das hat nicht nur für die Tiere dramatische Folgen. „Der schreckliche Unfall mit Zirkuselefant „Baby“ (oder „Benjamin“) hat uns alle schockiert, wenn auch nicht überrascht. Unser Beileid gilt den Angehörigen. Politik und Behörden müssen jetzt endlich im Sinne von Mensch und Tier handeln“, fordert Schröder.

Leid der Zirkustiere

Die Dressur von Wildtieren im Zirkus beruht überwiegend auf Zwang oder sogar Gewalt. Neben dem Dauerstress durch das Training werden die Tiere ihr ganzen Leben von Ort zu Ort transportiert, da jeder Zirkus jährlich 40 bis 50 Mal den Gastspielort wechselt. Die Tiere müssen in viel zu kleinen Käfigen oder Gehegen hausen und haben in diesen kaum Material zur artgemäßen Beschäftigung. Statt Naturboden stehen die meisten Tiere die meiste Zeit auf nacktem Beton. Zudem fristen sozial lebende Tiere wie Elefanten in manchen Zirkussen immer noch ein Leben in Einzelhaft ohne Kontakt zu Artgenossen.

 

Aus Tierschutzsicht ist ein Wildtierverbot nun unumgänglich.

 

befreie mich aus meiner hlle-1000

 
Regionaltagung Franken in Thurnau PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 26. April 2015 um 04:22 Uhr

Regionaltagung Franken 220px-frankenrechen.svg am 21. März 2015 in Thurnau

 

Traditionsgemäß fand dieses Jahr am 21. März wieder die Regionaltagung Franken statt. Marion Friedl, Vizepräsidentin vom Landesverband Bayern lud erneut die fränkischen Tierschutzvereine zu einer ausgiebigen Berichterstattung und einen regen Austausch untereinander ein.

 

Seit Jahren zeichnet sich die Beliebtheit dieses Treffens aus. 40 Teilnehmer aus 15 Vereinen waren angereist und konnten viele Anregungen und Informationen mit nach Hause nehmen.

 

Als besonderer Gast konnte Susann Biedefeld, MdL begrüßt werden, die von den Eingaben der Tierschützer an den Landtag berichtete. Die Themen waren „Keine Tierversuche an Primaten in bayerischen Forschungseinrichtungen“, Stärkere Kontrolle der Tiertransporte der Staatsregierung“ und „Bayerische Tierheime jährlich mit einer Million Euro fördern“. Alle Einträge wurden leider abgelehnt. Die Antworten können im Internet im Bayerischen Landtag abgerufen werden: https://www.bayern.landtag.de/dokumente/drucksachen/:

Antwort Staatsregierung zu Tierversuchen in Bayern (PDF, 313 kb)

Antrag SPD Tiertransporte stärker kontrollieren (PDF, 78 kb)

 

Die einzigen Zuschüsse erhält die Reptilienauffangstation in München und jährlich wird der „Bayerische Tierschutzpreis“ ausgeschrieben. Das ist aber schon alles.

 

Die Bayerische Staatsregierung argumentiert, dass dadurch ein erheblicher Anstieg der Staatsanwaltschaften und Gerichte zu erwarten sei. Dass dies nicht passiert, beweist das Verbandsklagerecht in anderen Bundesländern.

Zu vermuten ist viel mehr, dass Klagen gegen die Massentierhaltung und Tierversuche verhindert werden sollen. (Siehe geplante Neubauten von Tierversuchsanlagen in München).

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Andreas Brucker (Schriftführer und stellv.Geschäftsstellenleiter im LV) bedankte sich zunächst für die überaus gute Zusammenarbeit. Er berichtete über den immer mehr zunehmenden illegalen Welpenhandel , sowie den Welpentransporten und die nicht hinnehmbare Genehmigung von drei Sauffängen und die Jagd mit Nachtzielgeräten in Bayern.

 

Ebenso gab er Hilfestellung für das Verfahren bei Kastrationsanträgen beim Landesverband und beim Deutschen Tierschutzbund. Die Beihilfen werden viel zu wenig angenommen, obwohl doch bestimmt kein Tierschutzverein etwas zu verschenken hat.  Des Weiteren erläuterte er, welche Zuschussmöglichkeiten es auf Verbandsebene noch gibt und die damit verbundenen Antragsformalitäten.

Brucker stellte die Aktion Yellow Dog vor. Hierbei sollen Hunde, die aus verschiedensten Gründen mehr Freiraum brauchen, mit einer gelben Schleife gekennzeichnet werden. Mehr Info:Was ist ein gelber Hund

 

Wolfgang Friedl (Beisitzer im LV) stellt die Arbeit der Tierschutzberatung des Deutschen Tierschutzbundes kurz vor. Für anstehende Baumaßnahmen oder Umbaumaßnahmen unserer Tierheime ist es wichtig, dass die Tierheimberatung frühzeitig in die Planung mit einbezogen wird, und Fehlplanungen vermieden werden. Er bot seine Mithilfe für die Planung an.

 

Er fährt vor Ort und besichtigt die Gegebenheiten und bespricht die Planungen mit den Vereinsvorsitzenden und berichtet der Tierheimberatung die beabsichtigten Maßnahmen.

 

Er sprach auch die Verfahrensregelung bei Satzungsneufassungen und Satzungsänderungen an. Danach müssen Satzungen einer gemeinnützigen Körperschaft (Vereine) die in der Anlage 1 zu § 60 AO bezeichneten Festsetzungen enthalten. Die gesetzlich festgelegte Mustersatzung kann im Internet heruntergeladen werden. Sofern ein Verein bereits vom zuständigen Finanzamt als steuerrechtlich förderungswürdig anerkannt ist, muss sie alleine wegen der Änderung des § 60 AO keine Satzungsänderung durchführen.

 

Sobald eine Satzungsänderung durchgeführt wird, muss die Satzung auch an die Anlage 1 zu § 60 AO angepasst werden.

Deshalb sollte dringend jede Satzungsänderung geprüft werden, ob die Formulierungen in der zu änderten Satzung den strengen Anforderungen der Mustersatzung entsprechen.

 

Es wird empfohlen, bereits vor der Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung den Satzungsentwurf mit den zuständigen Finanzamt abzustimmen (formloser schriftlicher Antrag auf Vorprüfung).

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Daniel Shineflew (Beisitzer im LV) betreut die Bayerischen Tierheime mit dem Umgang verhaltensgestörter Hunde und bot auch hier seine weitere Hilfe an. Auch er fährt vor Ort und gibt Ratschläge und zeigt Möglichkeiten der Resozialisierung an.

 

Marion Friedl, (Vizepräsidentin LV) und Geschäftsstellenleiterin der Bayerischen Tierschutzjugend berichtete über die höchst aktive Arbeit der Erziehung von Kindern und Jugendlichen im Tierschutz. 40 Jugendgruppen unterstützen dieses wichtige Anliegen und haben wieder ein reichhaltiges Programm zusammengestellt, dass auf der Homepage vom Landesverband abgerufen werden kann.

 

Wolfgang Hain (1. Vorsitzender TV Kulmbach) erklärte sich bereit für die fränkischen Tierschutzvereine eine Vernetzung der e-mails zu betreuen. Alle Anwesenden Vereine wurden aufgenommen und alle anderen Vereine können ihre mail-Adresse an Wolfgang Hain Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. weitergeben.

 

Danach wäre ein Großteil der „Fränkischen Tierschutzvereine“, mit einander vernetzt.

 

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Neben Fragen und ausgiebigen Diskussionen sowohl zu den einzelnen Themen, als auch zu Fragen und Problemen der einzelnen Vereine und Tierheime der Anwesenden untereinander, stellte sich die gute Zusammenarbeit und der Zusammenhalt der Verbandsmitglieder, der fränkischen Vereine, überaus positiv dar. Jeder ist bereit, nicht nur in Notfällen, den Anderen zu helfen und zu unterstützen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein gelungener und erfahrungsreicher Tag ging mit einem Gruppenfoto zu Ende. Unisono war zu hören, dass sich alle Anwesenden schon auf das nächste Treffen freuen.

 

 

 

 

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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 26. April 2015 um 04:53 Uhr
 
Endlich Ende des millionenfachen Kükenmordes in Deutschland? PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 24. Februar 2015 um 03:46 Uhr

Pressemeldung Deutscher Tierschutzbund e.V.

Vom 23.02.2015

 

Endlich Ende des millionenfachen Kükenmordes in Deutschland? Bundesminister kündigt Taten an

 

In Deutschland werden jährlich ca. 45 Millionen männliche Eintagsküken getötet, weil sie aus Sicht der Geflügellobby wirtschaftlich nicht brauchbar sind. Der Deutsche Tierschutzbund kämpft seit Jahren gegen diese tierschutzwidrige Praxis. Nun hat der Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt in Interviews angekündigt, bis Ostern 2015 einen Fahrplan für den Ausstieg aus dem millionenfachen Kükentöten vorzulegen. Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt diese Initiative.

 

„Wir freuen uns, dass nun endlich auch auf Bundesebene den Worten die Taten folgen. Wir fordern schon lange das Ende dieses millionenfachen Kükentötens in Deutschland. Bundesland-wirtschaftsminister Christian Schmidt hatte immer wieder betont, dass es für diese Praxis keinen so genannten vernünftigen Grund gibt, der nach Tierschutzgesetz zwingend vorgeschrieben ist. Da ist es nur konsequent, dass er jetzt handelt und wir können ihn dabei nur bestärken“, kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Aus Sicht der Tierschützer ist das Kükentöten ein eklatanter Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Daher darf es nicht darum gehen, Ausstiegsfristen zu verhandeln, vielmehr hilft nur ein konsequentes Verbot. „Wir erwarten vom Bundesminister vor Ostern eine klare Ankündigung für ein schnelles Ende des Kükentötens“, so Schröder weiter.

 

Der aktuellen Debatte war ein Erlass der nordrheinwestfälischen Landesregierung vorausgegangen, mit dem das Töten der männlichen Küken verboten werden sollte, andere Landesregierungen sind dem Beispiel gefolgt. Aber auf Klage von Brütereibetrieben in NRW wurde der Erlass gekippt: Das Verwaltungsgericht (VG) Minden hat dem Land Nordrhein-Westfalen untersagt, per Erlass das Töten männlicher Eintagsküken zu verbieten. Laut Gericht hat der Bundesgesetzgeber im Tierschutzgesetz keine Ermächtigungsgrundlage für einen solchen Erlass geschaffen. Der Deutsche Tierschutzbund hatte die Bundesregierung nach Bekanntwerden des Urteils erneut aufgefordert, endlich zu handeln.

 

Hintergrund Kükentötung 

Als Eintagsküken werden die Tiere lebend in eine Art Häcksler geworfen, wo sie von rotierenden Messern getötet werden oder sie werden vergast. Die geschredderten Tiere werden zu Tierkörpermehl verarbeitet und verbrannt. Die in Deutschland mit Gas getöteten Tiere werden manchmal vom Zoo als Futtertiere abgenommen.

 

 
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