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Statement zu Tierschützer fordern ein Verbot von Kuhglocken PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 04. August 2015 um 04:22 Uhr

 

Statement der Präsidentin des Deutschen Tierschutzbundes-Landesverband Bayern e.V.,

Frau Nicole Brühl

zum Thema:

 

 

"Tierschützer fordern ein Verbot von Kuhglocken"

 

 

 

"Der Deutsche Tierschutzbund Bayern hat aktuell kein Verbot von Kuhglocken gefordert!

 

Ich bin als Präsidentin lediglich zu der Studie einer Schweizer Tierschutzgruppe befragt worden, die so ein Verbot seit längerem fordert. Das wir so ein Verbot ebenfalls fordern ist eine Falschmeldung der Presse gewesen.

 

Trotzdem nehmen wir das Thema sehr ernst und nehmen die Studie aus der Schweiz zum Anlass das kritisch zu hinterfragen.

 

Sollte sich durch weitere Studien oder Gutachten herausstellen, dass die Kuhglocken tatsächlich Schmerz, Leid oder Stress verursachen, müssen und werden wir selbstverständlich tätig werden, denn dann ist dies definitiv abzulehnen, egal ob da eine Jahrhundertlange Tradition dahinter steckt oder nicht.

 

Keine Tradition rechtfertigt, dass Mensch oder Tier Schmerzen, Angst oder Leid erfahren muss!“

 


 

 


 

 

Der Landesverband dankt Uschi Ackermann und ihrem Mops „Sir Henry“ ganz herzlich, für die anhaltende und

großartige Unterstützung für die Tiere in Not!

 

 

Uschi Ackermann unterstützt nun seit einiger Zeit den Landesverband Bayern des Deutschen Tierschutzbundes mit diversen Spendenaktionen und Informationsveranstaltungen. Ihren Mops „Sir Henry“, der selber ein Tierschutzhund ist und von Frau Ackermann aus einer Notsituation gerettet wurde, steht als Pate für die vielen Tiere, die in unseren Tierheimen sitzen, oder sich in einer akuten Notsituation befinden. Sie setzt sich sehr engagiert gegen illegale Welpentransporte ein und gegen unseriöse Hundezüchter, und nutzt ihr Popularität um zu diesen Themen aufzuklären.

 

 

Jetzt hat „Sir Henry“ mit Uschi Ackermann zusammen sogar die Patenschaft für das erste Chalet in dem neu eröffneten Seniorenhundedorf auf dem Sonnenhof in Rottenbuch übernommen. Mit ihrer großzügigen Spende von

                     

 

10.000 Euro

 

 

möchte sie auch andere dazu animieren ebenfalls für dieses großartige Projekt zu spenden.

 

 

Im Namen der vielen Tiere, die täglich auf unsere Hilfe angewiesen sind sagen wir:

 

Danke! Danke! Danke!, liebe Uschi und lieber „Sir Henry“!!!

 

 thomas uschi nicole-klein

  Thomas Schröder (Präsident Bundesverband), Uschi Ackermann und Sir Henry, Nicole Brühl (Präsidentin Landesverband Bayern).

 


 

Ein Herz für alte Hunde – Das Projekt Senioren für Senioren

 

Ältere Tierheimhunde haben es nicht leicht. Sie sind nicht gerade die erste Wahl für viele Menschen, die sich meist einen agilen, gesunden Hund wünschen, der noch ein langes Leben vor sich hat. Oft verbringen in die Jahre gekommene Vierbeiner daher ihren Lebensabend im Tierheim – ohne Chance auf ein neues, liebevolles Zuhause. Gleichfalls zweifeln ältere Menschen, die gerne mit einem Hund zusammenleben möchten, dass sie diesem gerecht werden können. Auch besteht die Sorge, inwieweit eine nachhaltige Versorgung des Hundes – im Krankheits- oder Todesfall des Herrchens oder Frauchens –garantiert werden kann. Der Sonnenhof findet für diese Fälle die richtige Lösung und bringt Senioren – Mensch und Tier – zusammen.

 

Hundesenioren sind etwas Besonderes

 

Wie alle Lebewesen werden auch Hunde im Alter ruhiger, sie schlafen mehr, das Bewegungsbedürfnis nimmt ab. Die Sinne – Hören, Sehen und Riechen - lassen nach, so dass der Hund weniger von dem mitbekommt, was in seiner Umgebung geschieht. Hilfestellung bei der richtigen Versorgung oder der Gabe von Medikamenten gibt das Sonnenhof-Team in Zusammenarbeit mit Tierärzten jederzeit gerne. Bei Hunden mit bekannten Grunderkrankungen, wie zum Beispiel Herzproblemen oder Diabetes, übernimmt der Sonnenhof sogar die Kosten für die Behandlung. Gleichwohl ältere Tiere besondere Bedürfnisse mitbringen, auf die zukünftige Halter Rücksicht nehmen müssen, birgt gerade das Gefühl, gebraucht zu werden, neue Aufgaben und damit mehr Lebensfreude für Herrchen oder Frauchen. Auch Hundesenioren halten ihre menschlichen Betreuer in Bewegung und für ältere Menschen sind die Tiere oft eine Brücke hinein in die Gesellschaft, denn während des Gassi-Gehens kommen Tierhalter mit anderen Menschen leichter ins Gespräch.

 

Was passiert im Fall der Fälle?

 

Vor der Angst, dass das gerade lieb gewonnene Tier noch vor einem selbst sterben könnte, sollte man sich nicht entmutigen lassen. Auch ältere Tiere blühen in einer liebevollen Umgebung noch einmal richtig auf und erhalten - so die Chance, einen langen und schönen Lebensabend zu verbringen. Für den Fall, dass der Hund seinen Halter überleben sollte, ist bei den Sonnenhof-Tieren gesorgt: Wenn es im persönlichen Umfeld des Besitzers niemanden gibt, der das Tier weiter versorgen kann, kümmert sich das Sonnenhof-Team verantwortungsvoll um den Vierbeiner. Einmal ein Sonnenhof-Hund, immer ein Sonnenhof-Hund.

 

Gemeinsam mit uns engagiert sich im Sonnenhof der Deutsche Tierschutzbund. Um für das einzelne Tier – und den tierlieben Menschen die bestmögliche Lösung zu finden, aber auch die weitern über 700 Mitgliedsvereine des Dachverbandes zu unterstützen. Die im Sonnenhof gemachten Erfahrungen mit der wissenschaftlichen Grundlagenarbeit des Deutschen Tierschutzbundes kommt allen Vereinen zugute: Als Projektbeispiel und als Leitfaden.

 

 

 

 


 

Donaukurier vom 23.07.2014

 

Süß, aber gefährlich

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Seuchengefahr für Deutschland: Bundesregierung warnt vor illegalem Welpenhandel

Berlin (DK) Die Bunderegierung warnt vor einer akuten Seuchengefahr durch illegalen Welpenhandel. „Deutschland ist seit dem 28. September 2008 offiziell tollwutfrei. Nach etwa einem Vierteljahrhundert der Bekämpfung darf dieser Status nicht wieder gefährdet werden“, heißt es nach Informationen unserer Berliner Redaktion in einem Bericht des Bundeslandwirtschaftsministeriums an den Agrarausschuss des Bundestages. Auch Welpen könnten bereits mit dem Tollwutvirus infiziert sein. „Unter den illegal gehandelten Welpen befinden sich häufig solche unbekannter Herkunft, über deren Gesundheitsstatus keinerlei Informationen vorliegen“, so das Bundeslandwirtschaftsministerium. Welpen dürften im Rahmen des Handels innerhalb Europas erst dann nach Deutschland gebracht werden, wenn sie eine gültige Tollwutimpfung besitzen. Dies diene nicht nur dem Schutz vor Einschleppung der Seuche, sondern auch dem Gesundheitsschutz des Menschen.

Nach WHO-Schätzungen würden jedes Jahr bis zu 70 000 Menschen an Tollwut sterben, vor allem nach Bissen streunender tollwütiger Hunde. Die Bundesregierung wertet derzeit Ergebnisse eines Treffens mit Tierschutzverbänden, Hundezüchtern, Tierheimen, Zoofachhandel und Behörden aus, die Ende Mai über das Problem des illegalen Welpenhandels beraten hatten. Eine gesetzliche Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Hunde lehnt das Ministerium als unverhältnismäßig ab.

Von Rasmus Buchsteiner


Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 27. August 2015 um 01:49 Uhr
 
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