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Deutscher Tierschutzbund Landesverband Bayern
Tierschutzpreis der Bayerischen Staatsregierung 2016 PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 19. Oktober 2016 um 21:30 Uhr

 

Tierschutzpreis der Bayerischen Staatsregierung 2016

2016 ist der Tierschutzpreis mit 10.000 € dotiert und wird zwischen zwei Preisträgern aufgeteilt.

Zusätzlich hat Frau Staatsministerin Ulrike Scharf einen Sonderpreis in Höhe von 5.000 € verliehen.

Die Preisverleihung fand am 17. Oktober 2016 in München statt.

Einer der Preisträger ist

Herr Andreas Brucker, Geschäftsstellenleiter des Deutschen Tierschutzbundes-Landesverband Bayern e.V.

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(Bild. Bild Bayerisches Staatsregierung)

Herr Brucker, Inspektor im Justizvollzugsdienst a. D., engagiert sich seit über 30 Jahren im ehrenamtlichen Tierschutz. Er ist rund um die Uhr erreichbar und sofort zur Stelle, wenn ein Tier in Not ist. Er steht Amtstierärzten zur Seite bei der Unterbringung von Heimtieren, Exoten oder Nutztieren. 2007 gründete er den Verein "Tierhilfe Weidenberg e.V.", wurde 2010 in das Präsidium des Tierschutzbundes, Landesverband Bayern e.V. gewählt und ist dort als Schriftführer tätig. Zudem leitet und koordiniert Herr Brucker seit 2013 die Geschäftsstelle des Landesverbandes Bayern des Deutschen Tierschutzbundes. Herr Brucker verfügt über umfangreiche Qualifikationen, die er in die tägliche Tierschutzarbeit einbringt. Er koordiniert u. a. die Zusammenarbeit der Tierheime, wenn z.B. aus Animal Hoarding-Fällen oder illegalen Welpentransporten plötzlich eine Vielzahl von Tieren untergebracht werden muss.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 19. Oktober 2016 um 21:47 Uhr
 
Wie der Freistaat die Tierheime in Stich lässt PDF Drucken E-Mail
Samstag, 19. Dezember 2015 um 12:59 Uhr

Tierisch überlastet

Wie der Freistaat

Tierheime im Stich lässt

Die Ferienzeit ist die schlimmste Zeit – dann sind Tierheime voller denn je. Rund 50.000 Tiere werden jährlich in bayerischen Tierheimen abgeliefert. Und die Heime sind nicht nur überlastet, sondern auch noch finanziell am Limit. "Nichts geht mehr", beschreibt der Deutsche Tierschutzbund die derzeitige Lage. Doch seitens der Staatregierung fehle es an jeglicher Unterstützung.

 

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Die Auffangstation für Reptilien, München e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der 2001 gegründet wurde. Mit jährlich über 1.200 geretteten und weitervermittelten Tieren sind wir Deutschlands größte Auffangstation für exotische Haustiere. Die Aufklärung der Bevölkerung über die hohen Ansprüche vieler Arten ist dabei ebenso wichtig wie die Zusammenarbeit mit den Behörden, anderen Tierhalteeinrichtungen und der Politik. Unsere speziell geschulten Tierpfleger, Tierärzte und Biologen sorgen mit ihrer wissenschaftlich fundierten Arbeitsweise für eine nachhaltige Verbesserung der Haltungsbedingungen von Reptilien und anderen Exoten in ganz Deutschland.

 

Die Auffangstation für Reptilien Münche e.V. ist Mitglied im Deutschen Tierschutzbund e.V.

und seinem Landesverband Bayern e.V. sie ist auf Ihre Hilfe angewiesen!

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 28. September 2016 um 11:39 Uhr
 
Welpenfunde bei Grenzkontrollen in Bayern – Ministerium will Rücktransport verfügen PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 15. Dezember 2015 um 16:46 Uhr

Welpenfunde bei Grenzkontrollen in Bayern – Ministerium will Rücktransport verfügen

 

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Bild:©wf

Deutscher Tierschutzbund fordert Rücktritt der bayerischen Umweltministerin Ulrike Scharf

 

In Zusammenhang mit den neu angeordneten verschärften Grenzkontrollen entlang der bayerischen Landesgrenze zu den EU-Partnern kommt es vermehrt auch zu Tierfunden. In den letzten Tagen waren es insgesamt 215 illegal transportiere Hundewelpen aus Osteuropa, 50 Zebrafinken und 20 Schildkröten. Die Tiere wurden in teils nächtlichen Rettungsaktionen auf bayerische Tierheime verteilt. Die für einen Transport viel zu jungen, zumeist kranken Welpen werden u.a. in den Quarantänestationen der Tierheime betreut.w3 Durch die Rettungsaktionen sind die bayerischen Tierheime jetzt überfüllt, es droht der Kollaps des praktischen Tierschutzes. Nun hat das Tierseuchenreferat des Bundesministers für Ernährung und Landwirtschaft in Bonn den Veterinären mitgeteilt, dass nach juristischer Prüfung alle Welpen der letzten beiden Tiertransporte nach Ungarn bzw. in die Slowakei zurückgeschickt werden können – soweit sie transportfähig sind. Die Entscheidung muss aber durch die örtlichen Behörden vollzogen werden. Aus Tierschutzsicht ist ein Rücktransport nicht akzeptabel, da die geschwächten Tiere u.a. Giradienbefall haben und Verdacht auf den gefährlichen Pavovirus. Die zuständige Umweltministerin Bayerns, Ulrike Scharf (CSU) will offenbar trotzdem den Rücktransport organisieren, das lässt sich aus einer Verfügung der örtlichen Veterinärbehörden schließen, die dem Verband vorliegt. Dabei ist sie sich nicht zu schade als

                                                            Bild: ©WF

Begründung auch anzuführen, dass man sicherstellen müsse, dass die Tierheime in Bayern weiter Tiere aufnehmen können. Aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes ist die Ministerin nicht mehr tragbar.

 

„Keine Tierschutzministerin, kein Tierschutzminister darf auch nur erwägen, solch malträtierte Tiere wieder in den Transport zu geben: Ein Rücktransport wäre für die viel zu geschwächten Tiere das Todesurteil. Perfide ist, dass die bayrische Ministerin nun die bedrohliche Lage der Tierheime, neben dem Verweis auf das Bundeseuchenreferat, als Grund vorschiebt. Es geht ihr im Grunde darum, dass das Land Bayern und die Behörden nicht in eine Betreuungs- und Zahlungspflicht kommen, deshalb will sie die Tiere schnell wieder loswerden. Jahrelang hat sich das Land Bayern trotz aller Mahnungen nicht für die Lage der Tierheime interessiert, sonst hätten wir schon längst mehr Quarantäne- und Krankenstationen und höhere Aufnahmekapazitäten. Eine Ministerin, die so agiert, ist - freundlich ausgedrückt - völlig überfordert und nicht mehr tragbar im Amt“, fordert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, den Rücktritt der Ministerin.

 

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Bild:©wf

Der Deutsche Tierschutzbund und sein Landesverband Bayern haben schon vor Jahren und bis heute gemahnt, dass das der Freistaat und die Kommunen im Land dringend in die Tierheim-Infrastruktur investieren müssen. Der damalige Umweltminister und heutige Finanzminister Markus Söder (CSU) hatte sich strikt verweigert. Nun werden die Folgen deutlich: Es fehlt an Quarantäne- und Krankenstationen sowie Zwingern für die große Zahl der Tiere. Und das, obwohl es vorhersehbar war, dass mit den verschärften Grenzkontrollen derartige Tierfunde dramatisch zunehmen würden. Die Landesregierung hat keinen Notfallplan, die Umweltministerin ist fachlich völlig überfordert.

 

„Wir brauchen dringend einen Maßnahmenplan der Landesregierung, der mit den Tierheimen und den Grenz- und Veterinärbehörden abgesprochen ist, wie der praktische Tierschutz in Bayern jetzt stabilisiert werden kann. Denn Fakt ist, dass als Folge des bisher planlosen Vorgehens von Umweltministerin Ulrike Scharf der Kollaps des praktischen Tierschutzes in Bayern bevorsteht“, ergänzt Schröder.

 

 TV Bayern, Bericht (Film) Tierheim Nürnberg:

http://www.tvbayern.de/mediathek/tag/illegaler-welpentransport/video/illegaler-tiertransport-hilflose-welpen-zurueck-nach-osteuropa-2

SAT 1 Bayern:

https://www.sat1bayern.de/news/20151216/volle-tierheime-heimatlose-welpen/

TV Touring-Würzburg

http://www.tvtouring.de/mediathek/video/illegaler-welpenhandel-fundtiere-im-tierheim-wuerzburg/

 

 

Sie können unsere Arbeit mit einer Spende unterstützen:

Ihre Spende sorgt dafür, dass wir  rasch helfen können, wenn wieder einmal ein Tierheim durch illegalen Welpenhandel in Not geraten ist. Danke!

 

 

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IBAN DE86630200862150160483

 

BIC    HYVEDEMM461

 

Hypo-Vereinsbank Illertissen.

 

Stichwort: "Welpenhilfe"

 

 

 

Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne eine Spendenquittung zu (bitte Adresse angeben!)

 

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 20. Dezember 2015 um 10:00 Uhr
 
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