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Bayern SPD Landtagsfraktion

München, 17.04.2018

Kabinett: CSU opfert Umweltschutz zugunsten von Lobbyinteressen - Wölfe werden zum Abschuss freigegeben

Staatsregierung macht großzügige Zugeständnisse beim Thema Düngen und zu Lasten des Gewässerschutzes - Schutzstatus des Wolfes soll offensichtlich nicht mehr beachtet werden.

Bild:(Quelle Pixabay)

Der SPD-Umweltpolitiker Florian von Brunn befürchtet massive Einschnitte beim Umwelt- und Tierschutz in Bayern durch die Staatsregierung. Anlass ist der heutige Kabinettsbericht der CSU-Regierung. "Offenbar ist die Staatsregierung vor den Lobbyinteressen eingeknickt. Echter Umweltschutz sieht anders aus. Die neue Düngeverordnung soll schon bevor sie umgesetzt wird verwässert und aufgeweicht werden", zeigt sich von Brunn enttäuscht. 


Die CSU hat in dem Bericht zudem angekündigt, dass mehr Wölfe abgeschossen werden sollen."Wir warnen die Staatsregierung hier ganz ausdrücklich davor, europäisches Naturschutzrecht zu brechen." Eine Verteufelung des Wolfes sei jetzt weder zielführend noch sachlich richtig: "Wie Experten bestätigen, besteht die Beute des Wolfs zu 90 Prozent aus Schalenwild, also vor allem Rehen. Damit trägt der Wolf zu einem gesunden natürlichen Gleichgewicht bei." Die Anzahl der gerissenen Schafe liege dagegen bei unter einem Prozent. Darüber hinaus habe es seit 50 Jahren in Europa keinen Wolfsangriff auf Menschen gegeben. "Das ist reine Panikmache der CSU im Wahlkampf!"


Die Marschrichtung sei also klar, so von Brunn: "Wirtschaftsinteressen vor Umweltschutz. Unter Markus Söder nimmt der Ausverkauf unserer bayerischen Heimat weiter Fahrt auf."


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SYMPOSIUM: "BRISANTES UND ÄUSSERST BELASTENDES THEMA

Staatsministerin Kaniber möchte der Ausbreitung des Fischotters entgegentreten

(Bild: Quelle Pixabay)

Zum Presseartikel BGLand24.de bitte auf das Bild klicken

Anmerkung: Der Fischotter unterliegt zwar dem Jagdrecht, genießt aber ganzjährige Schonzeit,

er ist nach der Bundesartenschutzverordnung  „streng geschützt!

 

 

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Main Post Kitzingen

von Siegfried Sebelka, 16. März 2018

Stadt ist mit 70 Cent pro Einwohner mit dabei

Viele Hunde und Katzen warten in den Zwingern des Tierheims Kitzingen auf neue Besitzer. Foto: Martin Nefzger

Bei der Finanzierung des laufenden Bedarfs des Kitzinger Tierheims zeichnet sich eine einheitliche Linie der Gemeinden im Landkreis ab. 

Jetzt ist die Stadt Kitzingen der Empfehlung des Kreisverbands des Bayerischen Gemeindetags bei der Bürgermeisterdienstbesprechung Anfang März gefolgt. Die Stadt überweist danach 70 Cent pro Einwohner. Das hat der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Für Kitzingen sind das bei einer Einwohnerzahl von 20 892 (Stand Dezember 2016) für dieses Jahr 14 624 Euro.

 Dabei handelt es sich um die sogenannte Fundtierkostenerstattung. Das heißt, der Tierschutzverein übernimmt mit dem Tierheim die Aufnahme von Fundtieren, was eigentlich Pflichtaufgabe der Gemeinden ist. Dafür zahlen die Städte und Gemeinden eine Pauschale. Die lag bisher bei 20 Cent pro Einwohner. Wie es in dem Antrag des Tierschutzvereins heißt, bedeutete das Einnahmen von knapp 18 000 Euro im Jahr.

Die Summe der Ausgaben für die Fundtiere habe sich allein im Jahr 2016 bei 160 Tieren auf knapp 60 000 Euro belaufen. Nachdem der Tierschutzverein zunächst einen Euro pro Einwohner beantragt hatte, sind die Bürgermeister der Empfehlung des Deutschen Tierschutzbunds gefolgt. Der hatte die 70 Cent vorgeschlagen, die jetzt überwiesen werden.

Wie Oberbürgermeister Siegfried Müller sagte, betrifft der Beschluss lediglich die laufenden Kosten des Tierheims. Spannend werden könnte es bei der Bürgermeisterdienstbesprechung am Mittwoch, 2. Mai. Dann geht es um die grundsätzliche Frage, wie es mit dem Tierheim in der Kaltensondheimer Straße nach den Problemen mit dem Untergrund weitergeht. Wie mehrfach berichtet, befinden sich unter dem Gebäude Hohlräume, die die Standfestigkeit gefährden. Derzeit steht nach wie vor eine Schließung im Frühjahr 2019 im Raum, wenn bis dahin keine Lösung gefunden werden kann. Bei einem Neubau geht es schnell mal um zwei Millionen Euro und mehr.-

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