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Das Geschleuste Äffchen

Was wurde aus dem geschleusten Äffchen?

Ein Jahr M-Plus: Im Mai stoppten Fahnder in Waidhaus einen illegalen Tiertransport. Die Vermittlung zieht sich bis heute.
Von Isolde Stöcker-Gietl-Mittelbayerische Zeitung (Kurzform)

Bild: Pixbay

MÜNCHEN.Die Schreie, die das Lisztäffchen bei seiner Entdeckung durch Schleierfahnder im Mai 2019 ausstieß, stimmten nicht nur die Tierretter traurig. Ein hilfloses Baby, viel zu früh von der Mutter genommen. Ein herzloser Akt, der dem Tier schwere psychische Qualen zufügte. Inzwischen sind fünf Monate vergangen und das Äffchen befindet sich immer noch in der Reptilienauffangstation in München – mit weiteren exotischen Tieren, die bei jenem illegalen Tiertransport in Waidhaus (Lkr. Neustadt/Waldnaab) sichergestellt wurden.

Der Leiter der Auffangstation, Dr. Markus Baur, ist inzwischen dementsprechend sauer, weil er noch immer keine Freigabe für die Weitervermittlung erhalten hat. „Durch die lange Quarantäne machen wir aus den Tieren Sozialkrüppel“, beklagt er.

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