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Deutscher Tierschutzbund Landesverband Bayern
Übersicht illegale Welpentransporte PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 26. Januar 2017 um 06:07 Uhr

 

Übersicht in unseren Mitgliedstierheimen aufgenommene und illegal transportierte Tiere
Nr. Datum Anz. Tiere Tierart Herkunft EU Kosten
(€, ggf.vorauss.)
erstattete Kosten (€) Aufenthaltsdauer
(ggf. vorauss.)
Bemerkung
1 5.1.2017 2 Hunde Ungarn EU 4.000 8 - 12 Wochen evtl. Listenhunde
2  14.1.2017 8 Hunde Rumänien EU 12.000 8 - 12 Wochen nicht gechipt, nicht geimpft, gefälschte Papiere
3 17.1.2017 5 Hunde Serbien Nicht-EU 15.000 ca. 5 Monate Giardien- u. Parvovirose-positiv
4 18.1.2017 1 Hund 1.500 AmStaff oder Pitbull, Listenhund Kat. 1
5 27.1.2017 6 Hunde  Ungarn EU starker Milbenbefall, Verdacht auf Pilz, hätten in England verkauft werden sollen, fehlende Papiere
6 27.1.2017 4 2 Hunde,
2 Katzen
Ukranie Nicht-EU 9.000 ca. 5 Monate keine gültige Impfung, gefälschte Papiere
7 28.1.2017 5 Hunde Ungarn EU 7.500 8 - 12 Wochen Keine Transportpapiere, keine Tollwut-Impfung, Ziel angeblich Belgien
8 29.1.2017 6  Hunde Bulgarien EU  9.000  8 - 12 Wochen 2 Elterntiere, 4 Welpen, 4-5 Wochen, keine Heimtierausweise, keine Impfung 
9 13.2.2017 2 Hunde Slowakei EU 3.000 ca. 12 Wochen keine Impfung falsche Papiere. Ein Tier ca 12 Wochen, das andere unter 4 Wochen
10 14.2.2017 3 Hunde Ungarn EU 4.500 8 - 12 Wochen 8 und 10 Wochen alte Tiere, nicht geimpft
11 15.2.2017 2 1 Hund
1 Katze
Rumänien EU 3.000 8 - 12 Wochen keine Impfung
12 18.2.2017 10 Hunde Ukraine Nicht-EU 30.000 ca. 5 Monate Fehlende Begleitdokumente
13 27.2.2017 3 Hunde Bulgarien EU 4.500 8 - 12 Wochen Tiere viel zu jung, dehydriert, Unterzucker
14 1.3.2017 30 Tauben Slowenien EU keine Papiere
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 02. März 2017 um 00:23 Uhr
 
Offener Brief des Tierschutzbundes LV Bayern an Ministerpräsident Horst Seehofer PDF Drucken E-Mail
Montag, 06. Februar 2017 um 06:52 Uhr

 

 

 

Liebe Tierschützerinnen,

liebe Tierschützer,

 

 

aufgrund dessen, dass der Freistaat wieder keinen Cent in den Tierschutz investiert und dem Hintergrund,

 

dass aus illegalen Transporten und Animal Hoarding Fällen bereits über 800 000.- € offene Rechnungen bestehen, halten wir dieses Schreiben für eine auf Bayrisch “schallende Watschn” und das dezent ausgedrückt.

 

Wir sind nun gespannt, ob und wenn, welche Antwort wir nun bekommen.

 

Wir haben uns entschlossen, dieses Schreiben als offenen Brief Ihnen zur Verfügung zu stellen und auch den Medien bekannt zu geben.

 

 

 

Bitte verbreiten Sie das angehängte Schreiben weiter, teilen und posten Sie es in den sozialen Medien und auf den Homepages.

 

Wir sind keine Bettler, wir wollen das, was uns zusteht. Tierschutz ist ein Grundrecht und in der Bayr. Verfassung verankert.

 

 

 

 

Deutscher Tierschutzbund

 

Landesverband Bayern e.V.

Geschäftsstelle: „Sonnenhof“

Hochkreit 8,

82401 Rottenbuch

TEL (0172) 8136711

FAX (08867) 9136554

www.tierschutz-bayern.de

EMAIL: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

 

 

An den Bayerischen Ministerpräsidenten

 

Herrn Horst Seehofer

-persönlich-

Staatskanzlei

Franz-Josef-Strauß-Ring 1

80539 München

 

Rottenbuch, den 24. Januar 2017

Betreff: Ihr Zeichen: A III 6-1318-8-1014

 

 

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,

 

 

ich bedanke mich für Ihr Schreiben vom 3. November 2016.

 

Darin teilen Sie mir, als Präsidentin des Deutschen Tierschutzbundes, Landesverband Bayern e.V. mit, "dass mit dem Doppelhaushalt 2017/2018 der Freistaat Bayern 117 Milliarden Euro für die bayerischen Familien, für ein sicheres und freies Leben, für die Schulen und Hochschulen, für die Arbeitsplätze für morgen, für eine gesunde Umwelt und für eine vitale Kultur investiert".

Des Weiteren schreiben Sie, dass die Ideen und die Tatkraft in den Kommunen, in Verbänden und Vereinen, Bayern zu dem machen, was es ist.

 

Dies ist alles sehr positiv für unseren Freistaat und die Menschen, die in Bayern leben.

Ausgenommen davon sind jedoch nach wie vor die über 100.000 bayerischen Bürgerinnen und Bürger, die in unseren 109 Tierschutzvereinen organisiert sind. Ausgenommen davon sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in den 85 Tierheimen in Bayern arbeiten und die vielen, vielen Ehrenamtlichen, die sich in den Tierheimen engagieren.

 

Bayern ist das einzige Bundesland, in dem sich kein einziger Cent (mit Ausnahme der Preisgelder für den Bayerischen Tierschutzpreis) im Doppelhaushalt für den Bau, den Unterhalt und den Betrieb der Tierheime findet.

 

So hat z.B. das bestimmt nicht reiche Mecklenburg-Vorpommern in seinem Doppelhaushalt 2017/2018 1,5 Millionen Euro für den Bau und Betrieb der Tierheime und 40.000.-- Euro für die Kastration von herrenlosen Streunerkatzen eingestellt.

 

1994 wurden die im bayerischen Haushalt für den Tierschutz enthaltenen DM 100.000.-- (als Bagatellförderung) ersatzlos gestrichen und seither wurden alle Anträge, Geld für die Tierheime und ihre Arbeit in die jeweiligen Doppelhaushalte einzustellen, mit den Stimmen der CSU abgelehnt.

Die bayerischen Tierheime nehmen Jahr für Jahr durchschnittlich 50.000 Tiere (Hunde, Katzen, Kleintiere, Vögel, Exoten, Großtiere aber auch Wildtiere) auf.

 

Die Tiere kommen als Fundtiere (ca. 50 %), Abgabetiere, Verwahrtiere der Behörden, herrenlose Tiere etc.

Einzig für die Fundtiere gibt es die Zuständigkeit und eine Zahlpflicht der jeweiligen Kommune, in der das Tier aufgefunden wurde. Auch hier ist die Zahlungsmoral sehr unterschiedlich. Auf einem Großteil der Kosten bleiben die Tierheime sitzen. Eine einheitliche Regelung für Fundtiere für alle Städte und Gemeinden des Freistaates würde die Arbeit der Tierschutzvereine um vieles erleichtern.

 

So sind allein aus der Aufnahme von Hunde- und Katzenwelpen, Vögeln und Exoten aus illegalen und beschlagnahmten Transporten aus den letzten drei Jahren noch Rechnungen in Höhe von knapp 800.000.-- Euro aus den Dienstleistungen und Tierarztausgaben unserer bayerischen Tierheime offen, die weder von den zuständigen Landratsämtern oder sonst einer einweisenden Behörde beglichen werden.

 

Um es plakativ auszudrücken: Weder die Veterinärämter, noch der Zoll oder die Polizei könnten in Bayern Tierschutz-, Seuchenrecht- oder die öffentliche Sicherheit und Ordnung vollziehen, wenn wir nicht ständig helfen würden und - so gut wie immer auf unseren Kosten sitzen bleiben.

 

Auch für den Bau und den Unterhalt der Tierheime gibt es keinen einzigen Cent an öffentlichen Mitteln. Dies führt dazu, dass ein Teil unserer bayerischen Tierheimen vor dem Aus steht.

 

Wir müssen leider feststellen, dass der Freistaat Bayern hier auch nicht seinem verfassungsmäßigen Auftrag aus Artikel 141 S. 1 der Bayerischen Verfassung und dem Artikel 20 a Grundgesetz nachkommt und das Staatsziel Tierschutz mit Leben erfüllt.

 

Auch die Anhörung in der 49. Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Verbraucherschutz im Bayerischen Landtag am 21. April 2016 brachte keine Veränderungen.

 

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, uns fehlt jedes Verständnis bis hin zur Fassungslosigkeit, warum Bayern noch immer das einzige Bundesland ist, in dem die Tierschutzvereine und die Tierheime buchstäblich "im Regen stehen gelassen werden" und unsere Arbeit keinerlei Wertschätzung durch die Staatsregierung er-fährt.

 

Sind doch die bayerischen Tierschützer die einzigen Ehrenamtlichen und die Tierschutzvereine mit ihren Tierheimen die einzigen gemeinnützigen Organisationen, denen jede Unterstützung für ihre wichtigen und vielfältigen Aufgaben verwehrt wird.

 

Das Präsidium und ich wären Ihnen dankbar, wenn wir eine Antwort darauf erhalten würden, warum dies so ist und welche Überlegungen dazu führen. Wir können die vehemente Weigerung der bayerischen Staatsregierung, für die Umsetzung des Staatszieles Tierschutz auch die erforderlichen Mittel bereitzustellen und die ablehnende Haltung gegenüber den Tierschutzvereinen nicht verstehen.

 

Ihrer Antwort sehe ich mit großem Interesse entgegen.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Nicole Brühl

Präsidentin

 

 

 

 

Hier einige Bilder vom heutigen( 28.1.2017)  illegalen Welpentransport : Hier werden unsere Tierschutzvereine  von unseren Politiker in Stich gelassen!!!

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So kann es nicht weitergehen, Welpen sind Lebewesen und keine Sachen !!!!!

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 12. März 2017 um 03:16 Uhr
 
Welpentransportflut! – Und kein Geld vom Bayerischen Staat! PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 19. Januar 2017 um 04:09 Uhr

In diesem Jahr sind in Bayern bereits über 10 illegale Welpentransporte entdeckt und gestoppt worden! Allein innerhalb der letzten drei Tage, 6 Husky-Welpen in der Nähe von Passau, 2 Welpen bei Kiefersfelden und gestern nochmal 4 Malteser-Welpen aus Rumänien! Alle Welpen wurden in Quarantäne in verschiedene Tierheime untergebracht.


„Die Flut an Welpen aus illegalen Transporten nimmt nicht ab!“ berichtet Nicole Brühl, Präsidentin des Bayerischen Landesverbandes und fügt hinzu: „Die Unterbringung dieser Tiere bedarf einer speziellen Versorgung, denn nicht jedes Tierheim hat entsprechende Quarantänemöglichkeiten und/oder ausreichendes Personal für die sehr zeitintensive Pflege dieser Welpen. In fast jedem Fall sind sie der Mutter viel zu früh entzogen worden, sind oft krank, aus Altersgründen ungeimpft, oder oft sogar dem Tode nahe. Dass diese sehr spezielle Pflege sehr teuer ist, haben wir bereits mehrfach erwähnt.


Bei der Verteilung dieser Tiere springt meist unser Landesverband mit den Vorständen und Mitarbeitern unserer Mitgliedstierheime ein. Unser Präsidium, sowie die meisten Vorstände der Tierheime, stehen ehrenamtlich Tag und Nacht zur Verfügung. Wir sorgen nicht nur dafür, dass diese Tiere eine Chance bekommen zu überleben, wir verhindern mit der Durchführung der Hygienevorschriften in den Quarantänestationen unserer Tierheime, auch den Ausbruch und Weiterverbreitung von Seuchen und Krankheiten aus dem Ausland.


Nach wie vor bekommen wir von unserem Bayerischen Staat, trotz diverser Gespräche und Bitten, keinerlei finanzielle Unterstützung! Weder für die Flut an Welpen, die nicht weniger wird, noch für die Erhaltung unserer Tierheime! Im Dezember 2016 hat sogar die CSU-Fraktion den Antrag der SPD-Landesfraktion einen runden Tisch zum illegalen Welpenhan-del abgelehnt!
Das können und werden wir so nicht mehr hinnehmen!“


Der Deutsche Tierschutzbund, Landesverband Bayern, fordert die Bayerische Staatsregierung erneut auf, mit den kommunalen Spitzenverbänden, über einen landeseinheitlichen Rahmen zur Finanzierung des praktischen Tierschutzes zu beraten. Zudem ist die Staatsregierung aufgefordert, das Ziel des Deutschen Tierschutzbundes, zu einer bundeseinheitlichen Regelung zur Finanzierung des praktischen Tierschutzes zu kommen, aktiv zu unterstützen. Außerdem braucht es jetzt sofort Finanzmittel zur Unterstützung unserer Tierheime für die Unterbringung und Versorgung der illegal eingeführten Welpen, sowie einen zusätzlichen Finanztopf, zur Finanzierung des praktischen Tierschutzes und mit dem die dringendsten Investitionen unserer Tierheime abgefangen werden können!

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 19. Januar 2017 um 04:14 Uhr
 
Erneuter Welpentransport gestoppt! PDF Drucken E-Mail
Samstag, 28. Januar 2017 um 10:00 Uhr

 

 

 DEUTSCHER TIERSCHUTZBUND, Landesverband Bayern e.V.

                                                                                              14.01.2017

 

Erneuter Welpentransport gestoppt!

 

Heute früh, gegen 10 Uhr wurde von der Bundespolizei, in Kooperation mit der Landespolizei an der Deutsch-Österreichischen Grenze im Berchtesgadener Land erneut ein illegaler Transport aus Rumänien mit 8 Welpen gestoppt! Endziel unbekannt.

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 Es handelt sich dabei um „Bichon Frisé“ Welpen und „Yorkshire Terrier“ Welpen, die zum Teil maximal 6 Wochen alt sind. Die Tiere haben überwiegend keine Papiere und sind nicht gechippt. Lediglich 2 haben dubiose Schweizer Heimtierausweise. Es ist davon auszugehen, dass die Welpen entweder vorbestellt waren, oder über das Internet weiterverkauft werden sollen.

 

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Die Erstversorgung wurde im Tierheim Bad Reichenhall durchgeführt, bei dem auch die Amtstierärztin zur Begutachtung anwesend war. Die weitere Versorgung und der Vollzug der Quarantäne wird vom Tierheim Regen übernommen.

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 „Das Ganze nimmt so lange kein Ende, bis auch der letzte Käufer verstanden hat, dass er mit dem Kauf dieser Welpen zum illegalen Welpenhandel und somit zum Elend der Kleinen beiträgt! Wir sind froh, dass dieser Transport rechtzeitig entdeckt wurde und die Tiere somit eine Chance zum Überleben haben. Viel zu oft erreichen sie ihr Endziel entweder sehr krank und ausgehungert, oder gar Tod! Ich möchte mir jedoch nicht ausmalen wie viele dieser Transporte unentdeckt bleiben.“ Berichtet Nicole Brühl, Präsidentin des Landesverbandes Bayern.

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Erst am 05. Januar in der Nacht, wurden an gleicher Stelle 2 vier Wochen alte Welpen in einem verschlossenen Koffer von der Bundespolizei entdeckt! Auch diese wurden in einem Bayerischen Mitgliedstierheim in Quarantäne untergebracht.

 

Bildquelle:LV Bayern e.V.

 


 

Pressemitteilung vom 12. Dezember 2016

 

Tierheim Feucht übernimmt 27 Katzenwelpen aus illegalem Transport

Tiere beschlagnahmt / Krankheitsstatus unklar / bis auf Weiteres keine Vermittlung / Spendenaufruf

Am Nachmittag des 9. Dezember 2016 wurde am Grenzübergang Waidhaus ein verdächtiges Fahrzeug aus der Ukraine kontrolliert. An Bord waren 27 Katzenbabys beiderlei Geschlechts im Alter zwischen acht und zehn Wochen.

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Der hinzugezogene Veterinär sowie Andreas Brucker vom Deutschen Tierschutzbund Landesverband Bayern stellten fest, dass die mitgeführten Papiere offenbar gefälscht waren, und dass das in den Papieren angegebene Geburtsdatum nicht stimmen kann. Der Impfstatus ist damit unklar. Ebenfalls ist es aufgrund des jungen Lebensalters der Tiere sehr unwahrscheinlich, dass eine für den Grenzübertritt notwendige wirksame Tollwutimpfung vorliegt. Außerdem stimmten die Chipnummern der Kätzchen nicht mit den Nummern in den Papieren überein. Die Tiere wurden beschlagnahmt, und Brucker fragte im Tierheim Feucht an, ob die Katzenwelpen dort aufgenommen werden können. Die Zusage kam prompt, und so brachte er die Tiere nach Feucht.

Die kleinen Kätzchen mussten ihre lange Fahrt aus der Ukraine in drei Boxen zubringen. Bei der Kontrolle fanden die Beamten zwei weitere, leere Kartons vor, was vermuten lässt, dass ursprünglich noch mehr Katzen an Bord waren, die aber zwischenzeitlich bereits verkauft worden waren. Es liegt der Verdacht nahe, dass die Tiere als Weihnachtpräsente in den Handel gebracht werden sollten.

 

Im Tierheim wurden die Babys in Quarantäne genommen, um sie und die anderen Katzen im Tierheim vor potenziellen Infektionen zu schützen. Die Kleinen waren ausgehungert und dehydriert. Offenbar haben sie während derkatzentransport 2016-10-09 ab 3163 ganzen Fahrt nichts zu trinken oder zu fressen bekommen. Das angebotene Wasser und Futter im Tierheim haben sie gierig aufgenommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die jungen Katzen sollen nun erst einmal zur Ruhe kommen und sich von den Anstrengungen erholen. Die Tierpfleger im Tierheim nehmen Kotproben von ihnen und lassen sie im Labor auf Darmparasiten wie z.B. Würmer, Giardien oder Kokzidien untersuchen. Schon mit bloßem Auge konnte man in den Ausscheidungen der kleinen Katzen vereinzelt Blut sehen. Weitere Infektionskrankheiten sind nicht auszuschließen. Gewissheit werden die Laboruntersuchungen bringen. Die Tiere werden auch schnellstmöglich dem Vertragstierarzt des Tierheims vorgestellt, der jedes Katzenkind eingehend untersuchen wird.

 

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Bereits 36 Stunden nach Ankunft der Tiere im Tierheim wirken manche der Katzenbabys viel schwächer als die anderen. Ein Tier hat bereits das Futter verweigert und muss mit der Flasche zwangsgefüttert werden. Hier zeigt sich wieder unser Verdacht, dass Tiere, welche auf diese Weise verkauft werden, vor dem Transport „fit gespritzt“ werden, so dass sie kurzfristig beim Verkauf einen guten Eindruck auf potenzielle Käufer machen.

Aufgrund des Gesundheitszustands der Katzen müssen die Tiere noch längere Zeit in Quarantäne gehalten werden. katzentransport 2016-10-09 bw 0440Sie können daher nicht besichtigt werden, und es ist noch lange nicht an eine Vermittlung an neue Besitzer zu denken. Das Tierheim bittet darum, von Anfragen in dieser Richtung abzusehen; es kann auch keine Vormerkungsliste geführt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie kann man den Katzenbabys helfen? Das Tierheim Feucht benötigt Bettlaken und Badetücher, möglichst aus Baumwolle oder Leinen, damit die Textilien bei Kochwäsche gewaschen werden können. Und die Katzenkinder freuen sich natürlich über Kitten-Futter.

 

 

 

Wer den Tieren und dem Tierheim helfen möchte, kann dies am besten mit einer Spende tun. Die Bankverbindung des Tierheims lautet: Raiffeisenbank Burgthann, BIC: GENODEF1BTO, IBAN: DE37 760 695 64 0000 833 100, Stichwort „Katzentransport“. Wer möchte, kann auch unkompliziert die Spendenhotline des Tierheims aus dem deutschen Festnetz anrufen. Jeder Anruf bei 09001 - 91 00 00 spendet 5 Euro an das Tierheim Feucht. Vielen Dank!

 

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Alle Bilder Tierheim©Feucht

 

Aktuell werden drei der Katzenwelpen wegen Seuchenverdacht in einer Tierklink behandelt!

 


 

Zuletzt aktualisiert am Montag, 06. Februar 2017 um 02:22 Uhr
 
Vorsicht Wildwechsel! Zeitumstellung erhöht Unfallrisiko PDF Drucken E-Mail
Freitag, 28. Oktober 2016 um 09:23 Uhr

Vorsicht Wildwechsel! Zeitumstellung erhöht Unfallrisiko

 

Mit der Zeitumstellung von Sommer- auf Winterzeit am Sonntag, den (30.10.) steigt für Autofahrer die Wildunfall-Gefahr. Der Grund: Indem die Uhr um eine Stunde zurückgestellt wird, fällt der Berufsverkehr weitestgehend genau in die Dämmerung und somit in die Zeit der Nahrungssuche von Wildtieren. Neben unzähligen Igeln, Mardern, Greif- und Singvögeln, sterben jedes Jahr im Durchschnitt allein etwa 200.000 Rehe und über 20.000 Wildschweine im Straßenverkehr. 247.000 Wildunfälle ereigneten sich nach Angaben der deutschen Versicherer allein im Jahr 2013. Dabei kann jeder Autofahrer einen Beitrag zur Reduzierung der erschreckend hohen Tieropferzahl leisten, indem man gerade in Risikogebieten die Geschwindigkeit anpasst, so der Deutsche Tierschutzbund.

 

Besonders gefährlich sind Straßen durch Feld- und Waldgebiete – auch dann, wenn keine Schilder auf den Wildwechsel hinweisen. Zur Vorbeugung ist dort verstärkt eine vorsichtige und vorausschauende Fahrweise sinnvoll, rät der Deutsche Tierschutzbund. So lange herannahende Fahrzeuge nicht schneller als 50 bis 60 km/h fahren, haben Wildtiere zumindest noch eine Chance zur Flucht. Autofahrer sollten einen ausreichenden Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einhalten, bremsbereit sein und die Seitenstreifen im Blick behalten. Nur so hat der Fahrer die Möglichkeit, rechtzeitig zu bremsen. Taucht Wild am Straßenrand auf, kann man versuchen, es durch lautes Hupen auf die Gefahr aufmerksam zu machen und vom Straßenrand zu vertreiben. Die Scheinwerfer aufzublenden bewirkt eher das Gegenteil. Das grelle Licht kann die Tiere verwirren und ihnen jede Orientierungsmöglichkeit nehmen. Oft geraten sie erst dadurch wirklich in Gefahr. Zudem ist zu beachten, dass einem Tier, das die Straße überquert, oft weitere folgen.

 

Kommt es trotz aller Vorsicht zu einem Wildunfall, ist umgehend die Unfallstelle abzusichern und die Polizei vor Ort zu informieren. Jeder Fahrzeugführer hat die ethische und gesetzliche Verpflichtung, sich um ein angefahrenes Tier zu kümmern. Aber auch eine Person, die den Unfall nicht selbst verursacht hat, sollte nicht wegschauen, sondern handeln.

 
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